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Formel 1: Jerez Test Tag 3 (19.2.)

Webber fährt absolute Bestzeit

F1 Jerez Test 2010 Foto: xpb 40 Bilder

Nach zwei Regentagen fanden die F1-Teams am Freitag (19.2.) endlich trockene Bedingungen vor. Mark Webber nutzte die Gelegenheit und fuhr im Red Bull absolute Bestzeit. Michael Schumacher blieb rund zwei Sekunden von der Bestzeit entfernt.

19.02.2010 Tobias Grüner

1:19.299 Min. - so schnell war in diesem Jahr noch niemand in Jerez unterwegs. Mark Webber unterbot die bisherige Bestzeit von Lewis Hamilton am Freitag (19.2.) um knapp drei Zehntel. Das Klassement ist wegen der vielen Variablen aber nach wie vor mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn die Zeiten nach wie vor nur wenig Aussagekraft besitzen, ist die neue Bestmarke aber durchaus respektabel.

Hülkenberg mit Distanz-Bestwert

Zweitschnellster Pilot auf dem 4,4 Kilometer langen Kurs von Jerez war am dritten von vier Testtagen Fernando Alonso. Der Spanier blieb im neuen Ferrari F10 allerdings schon acht Zehntel hinter der Spitzenzeit. Auch Jenson Button konnte Webber nicht folgen. Der McLaren setzte sich in Klassement mit gut einer Sekunde Rückstand auf Rang drei.

Bester deutscher Pilot war am Freitag nicht etwa Michael Schumacher sondern Nico Hülkenberg. Mit einer Zeit von 1:21.432 Min. wies der Williams-Pilot allerdings schon einen Rückstand von mehr als zwei Sekunden auf. Immerhin konnte sich "Hulk" den Bestwert in der Distanzwertung sichern. Der Rookie kam trotz einiger Unterbrechungen auf 137 Runden.

Schumacher zwei Sekunden hinter der Spitze

Michael Schumacher musste sich fünf Tausendstel hinter seinem Landsmann mit Rang fünf begnügen. Fans der Silberpfeile sollten sich allerdings nicht allzuviele Sorgen über den beachtlichen Rückstand auf Red Bull machen. In der Vorwoche zeigte der Kerpener bereits, dass auch er deutlich schneller fahren kann.

Als dritter Deutscher war am Freitag Adrian Sutil unterwegs. Der Gräfelfinger beendete den Arbeitstag knapp hinter Renault-Pilot Robert Kubica auf Rang sechs. Der neue VJM03 verbrachte allerdings viel Zeit in der Box. Wie das Team mitteilte, waren für die geringe Laufleistung von 69 Runden allerdings keine technischen Probleme verantwortlich, sondern langwierige Umbaumaßnahmen um verschiedene Setups zu testen.

Bei Kamui Kobayashi schlug der Technikteufel dagegen mit aller Härte zu. Nach nur sechs Runden am Morgen stand der Sauber-Pilot mit Problemen am Benzinsystem fast den gesamten Tag an der Box. Erst in den letzten zwei Stunden erhöhte der Japaner sein Pensum noch auf 28 Runden. Dabei hätte der Fehler kaum unpassender kommen können. Nach zwei Regentagen hatten die Teams am Freitag zum ersten Mal in dieser Woche die Möglichkeit, verwertbare Daten zu sammeln."Es sicher kein perfekter Tag", kommentierte Kobayashi. "Aber ich habe die technischen Probleme lieber jetzt als bei ersten Rennen."

Virgin vs. Lotus endet unentschieden

Der enge Zweikampf um den besten Formel 1-Neuling endete am Freitag mit einem Unentschieden. Virgin-Pilot Lucas di Grassi konnte zwar knapp die bessere Zeit fahren, Heikki Kovalainen legte mit 68 Umläufen dafür doppelt so viele Kilometer zurück. Mit knapp über vier Sekunden Rückstand hielten die Neulinge die Distanz zur Spitze aber in respektablen Dimensionen.

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