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Ergebnis Jerez Test 3: Alguersuari Schnellster

Vettel mit gutem Bauchgefühl

Jerez F1-Test Tag 3 Foto: xpb 40 Bilder

Am dritten Testtag (12.2.) in Jerez mussten die Formel 1-Piloten erneut mit widrigen Bedingungen kämpfen. In der einzigen trockenen Stunde fuhren zwei Spanier am schnellsten. Zum ersten Mal war auch Sebastian Vettel im neuen Red Bull im Einsatz.

12.02.2010 Tobias Grüner

Nachdem Toro Rosso die Bestzeit am Vortag noch in letzter Sekunde an Sauber abgeben musste, ließen sich die kleinen Bullen am Freitag (12.2.) nicht mehr übertrumpfen. In 1.19.919 Min. legte Jaime Alguersuari die schnellste Runde auf die Piste und fuhr dabei rund acht Zehntel schneller als sein Landsmann Pedro de la Rosa. Dritter wurde Adrian Sutil, der seinen Force India am Nachmittag jedoch mit einem Elektrikproblem abstellen musste.

Nur eine Stunde Testarbeit in Jerez

Allerdings mussten sich die Teams am dritten von vier Testtagen mit ihrer Bestzeitenjagd beeilen. Nur eine Stunde blieb die Strecke trocken und ermöglichte somit kaum verwertbare Testdaten. Nach einer kurzen Trockenphase tröpfelte es am Vormittag zwar meist nicht stark aber stetig vor sich hin. Am Nachmittag nahmen die Schauer teilweise deutlich zu. Zeitenverbesserungen waren dadurch dann nicht mehr drin.

Nachdem schon große Teile des Mittwochs ins Wasser fielen, mussten sich die meisten Fahrer auch am Freitag auf kurze Systemchecks und Tests der Regenreifen beschränken. Die Zeitentabelle hat dadurch nur wenig bis gar keine Aussagekraft. Mit 120 Runden gewann Rubens Barrichello immerhin den Fleißpokal. Lucas di Grassi im neuen Virgin-Renner kam wieder mal auf nur acht Runden.

Vettel erstmals im Red Bull RB6

Am Freitag war erstmals auch Sebastian Vettel im Einsatz. Der Deutsche umrundete mit dem neuen RB6 die Strecke 59 Mal und blieb in seinem schnellsten Umlauf knapp zwei Sekunden hinter der Bestzeit. Trotz Regen, zog der Deutsche ein positives Fazit: "Erstmal war gut, dass man nach drei Monaten jetzt erstmals wieder im Auto sitzen durfte. Das Auto fühlt sich gut an. Ich habe ein gutes Bauchgefühl", fasste der Deutsche seine ersten Eindrücke zusammen.
 
"Es ist sehr eng an der Spitze. Es gibt vier Teams. Neben uns auch noch Ferrari, McLaren und Mercedes, die da vorne mitreden. Da ist nicht viel Luft im Moment. Mal hat der eine die Nase vorne, mal der andere. Es wird auf jeden Fall spannend." Dem Regen versuchte er noch etwas Positives abzugewinnen: "Es kann ja auch mal bei einem Rennen regnen, also muss man das auch üben. Man muss es mitnehmen."

Auch Samstag wechselhaft

Da Red Bull aber schon den ersten Test in Valencia verpasste, trifft jeder verlorene Testtag wegen Regen das Vettel-Team besonders hart. "Ich hoffe es gießt sicht heute Nacht richtig aus und es bleibt nichts mehr für morgen übrig", grinste Vettel am Freitagabend. "Wie ich gehört habe, soll es aber auch morgen wechselhaft sein, was nicht optimal ist. Aber dem Wetter können wir nicht reinreden."

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