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Jordan mauert die Inder zu

Foto: McKlein

Update + + Mit dem ehemaligen Formel 1-Teamchef Eddie Jordan sollte man sich nicht anlegen. Nach einem langen Disput hat der Ire dem Jordan-Nachfolgeteam Force India kurzerhand eine Einfahrt zur Fabrik zugemauert.

27.03.2008 Tobias Grüner

Bei dem Streit geht es um ein Grundstück des ehemaligen Jordan-Rennstalls. Beim damaligen Verkauf an Spyker wurde die an die Fabrik angrenzende Landparzelle ausgespart. Besitzer Eddie Jordan versucht nun bereits seit zwei Jahren erfolglos, die Liegenschaft an seine Nachfolger von Spyker bzw. Force India weiterzuverkaufen.

Nach Ansicht Jordans wollte Force India-Teamchef Colin Kolles dem exzentrischen Iren bisher keinen vernünftigen Preis anbieten. Während das indische Team nun bei den zwei Übersee-Rennen in Australien und Malaysia weilte, ließ Jordan eine auf seinem Grundstück liegende Einfahrt nun mit massiven Betonblöcken kurzerhand zumauern.

Wie Force India mittlerweile bekanntgab, soll die Aktion allerdings keinen Einfluss auf die tägliche Arbeit haben. "Es gebe zwei Zugangsmöglichkeiten zur Fabrik", teilte ein Sprecher mit. Besucher und Mitarbeiter könnten die Fabrik weiterhin ohne Probleme erreichen.

Nach Aussage von Jordan richtet sich die Blockade-Aktion nicht direkt gegen Teambesitzer Vijay Mallya. "Es sind die Leute, die sich um das Geschäft kümmern, mit denen ich Probleme habe", so Jordan. Vom Gesetz her sieht sich der ehemalige Teamchef im Recht: "Ich habe dafür bezahlt und ich habe es auf meinem Land gebaut." 

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