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Jules Bianchi nach Frankreich verlegt

Bianchi nicht mehr im künstlichen Koma

Jules Bianchi - GP Russland 2014 Foto: xpb 16 Bilder

Jules Bianchi befindet sich nicht mehr im künstlichen Koma. Der in Suzuka verunglückte Marussia-Pilot konnte deshalb von Japan nach Frankreich verlegt werden. Er sei aber immer noch nicht bei Bewusstsein, ließ die Familie des Franzosen in einem Statement mitteilen.

19.11.2014 Holger Wittich

Hoffnung für alle Bianchi-Fans. Der vor knapp 7 Wochen beim GP Japan schwer verunglückte Marussia-Fahrer befindet sich nicht mehr im künstlichen Koma. In einem am Mittwoch (19.11.2014) veröffentlichten Statement spricht die Familie des Piloten von einem "wichtigen Schritt" auf dem Weg zurück ins Leben.

Jules Bianchi von Japan nach Frankreich verlegt

Allerdings machen die Angehörigen des Franzosen auch erstmals mit medizinischen Details deutlich, wie schlimm es um den Unglückspiloten steht: "Jules befindet sich nicht mehr im künstlichen Koma, in das er direkt nach dem Unfall versetzt wurde, allerdings ist er immer noch nicht bei Bewusstsein. Er kann aber immerhin selbstständig atmen. Seine Werte sind stabil, aber sein Zustand wird immer noch als kritisch eingestuft", heißt es darin.

Die Lage hatte sich in den vergangenen Tagen immerhin soweit stabilisiert, dass Bianchi von Japan nach Europa transportiert werden konnte: "Auch wenn die Situation immer noch ernst ist, wurde entschieden, dass Jules stabil genug ist, um in seine Heimat Frankreich verlegt zu werden. Wir sind erleichtert bestätigen zu können, dass Jules auf dem Luftweg vom Mie General Hospital in Yokkaichi in die Universitätsklinik von Nizza verlegt worden ist."

Weitere Genesung im Beisein von Freunden und Familie

Die Familie kann den Genesungsprozess nun in der Heimat weiter begleiten: "Wir sind dankbar, dass die nächste Phase seiner Behandlung nun in der Nähe seines Zuhauses stattfinden kann, wo er von seinen Freunden und seiner großen Familie umgeben ist und unterstützt wird. Wir schulden der medizinischen Abteilung in Mie unsere große Dankbarkeit für alles, was sie für Jules und unsere Familie während der schwierigen Zeit getan haben.

In Frankreich soll nun eine neue Phase der Behandlung beginnen, die sich vor allem auf die Wiederherstellung der Gehirnfunktionen konzentriert. Die Familie verspricht, weitere medizinische Updates zu veröffentlichen, sobald es welche gibt.

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