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Kamui Kobayashi - Erster Sauber C30-Test

Drifteinlage auf Holzreifen

Foto: xpb 19 Bilder

Kamui Kobayashi hat am Montag (31.1.) als erster Formel 1-Pilot die Strecke in Valencia unter die Räder genommen. Bei den Filmaufnahmen mit dem neuen Sauber C30 wollte der Japaner aber partout nicht auf die Regieanweisungen hören.

31.01.2011 Tobias Grüner

Kamui Kobayashi sorgte am Montag in Valencia schon einmal für ein kleines Formel 1-Vorspiel. Einen Tag bevor das Testprogramm für die Saison 2011 offiziell beginnt, durfte der Japaner schon einmal das Geläuf auf dem Circuit Ricardo Tormo testen. Große Erkenntnisse konnte der Sauber-Pilot danach aber noch nicht über den neuen C30 vermelden.

"Ich bin nur herumgedriftet. Aber immerhin hat es Spaß gemacht", grinste der 24-Jährige anschließend. Kobayashi war zu Filmaufnahmen ausgerückt. Da der Tag nicht als offizieller Test galt, musste er dabei mit den Demo-Reifen antreten, die wegen ihrer begrenzten Haftwerte auch als "Holz-Reifen" verunglimpft werden.

Neuer Sauber hat nicht gebrannt

"Ich habe mich aber wohl gefühlt im Auto. Und immerhin hat es nicht gebrannt. Ich kann also morgen noch mal fahren", gab Kobayashi gewohnt gut gelaunt zu Protokoll. Viel ausprobieren konnte er noch nicht. "Wir haben ein paar Funktionstests mit dem beweglichen Heckflügel gemacht. Das hat funktioniert. Aber ich habe nicht viel gemerkt, weil ich so langsam war."

Das KERS-System war am Montag noch nicht aktiviert, obwohl die Mechaniker das Auto nur mit dicken Gummihandschuhen berührten. "Das war nur eine Trockenübung für die Teammitglieder", erklärte Kobayashi.

Regie und Darsteller nicht auf einer Wellenlänge

Ein Problem gab es dann aber doch. Als Teammanager Beat Zehnder im Vorausfahrzeug den Japaner dazu aufforderte, Abstand zu halten, ging der gar nicht auf die Regieanweisungen ein. "Da gab es ein kleines Problem mit dem Funk", erklärte Kobayashi. "Beat kann wohl nicht fahren und den Funkknopf gleichzeitig drücken." Das wollte der Beschuldigte nicht auf sich sitzen lassen und verteidigte sich: "Mein Fahrlehrer hat immer gesagt: Beide Hände ans Lenkrad."

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