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Kamui Kobayashi in Silverstone

"Brauchen mehr Ergebnisse wie Valencia"

Kamui Kobayashi Foto: Sauber F1 33 Bilder

Kamui Kobayashi fuhr im Rennen von Valencia überraschend von Rang 18 bis auf Platz sieben nach vorne. In Silverstone blickt der Sauber-Pilot noch einmal zurück auf die große Aufholjagd. In England will der Japaner an die gute Leistung anknüpfen.

09.07.2010 Bianca Leppert

Genießen Sie immer noch das Gefühl von Valencia?
Kobayashi: Nein, das ist vorbei. Valencia ist abgeschlossen. Jetzt ist Silverstone. Es ist toll, dieses Ergebnis eingefahren zu haben. Alle waren nach dem Rennen happy. Das Team, und ich natürlich auch. Aber wir brauchen noch mehr Ergebnisse wie dieses. Das ist auch für mich persönlich sehr wichtig.

Haben Sie von Anfang an, an die Strategie geglaubt?
Kobayashi: Wenn man eine Strategie wie in Valencia fährt, muss man zu Beginn auf die Reifen aufpassen. Alle haben in der Anfangsphase hart gepusht. Ich musste auf den Plätzen 18 und 19 nicht kämpfen. Ich dachte mir, wenn das Safety-Car rauskommt, habe ich eine große Chance und dafür muss ich Reifen schonen. Und als das Safety Car herauskam war der Abstand zwischen der Spitze und mir plötzlich minimal. Da habe ich meine Einstellung geändert. Ich habe eine Position nach der anderen gewonnen. Von diesem Punkt an, musste ich einfach pushen. Es war, als hätte ich neue Reifen drauf gehabt, weil ich am Anfang nicht so viel Gas gegeben hatte.

Welche Position haben Sie sich vor dem Boxenstopp erhofft?
Kobayashi: Ich habe mich im Kampf mit Fernando Alonso und Sebastien Buemi gesehen. Aber am Ende der Boxengasse sah ich plötzlich, wie Buemi vorbeifährt. Und Alonso war schon vorbei. Da wusste ich, dass ich richtig Gas geben musste.

Haben Sie nach dem Rennen viele Glückwünsche erreicht?
Kobayashi: Nein, ich habe keine Freunde (schüttelt den Kopf und lacht).

Silverstone müsste Sauber doch wegen der schnellen Kurven liegen, oder?
Kobayashi: Ja, ich hoffe es. Immer wenn die Reifen hart beansprucht werden, dann hatten wir ein gutes Ergebnis im Qualifying. Wir müssen das dieses Mal aber mit einem anderen Ansatz angehen. Natürlich musst du im Qualifying gut sein, aber das Rennen ist eine andere Geschichte.

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