Es dauerte 20 Runden, und dann hatte Kamui Kobayshi am Dienstag (3.2.) die zweitschnellste Runde des Tages markiert. Der Japaner wunderte sich selbst: "Ich kenne die Strecke von Valencia kaum. Zuletzt war ich hier vor fünf Jahren in einem Formel Renault. In einem Formel 1 fühlt sich die Runde viel kürzer an."
Kobayashi vorsichtig optimistisch
Wegen der fehlenden Referenz ist Kobayashi vorsichtig mit voreiligen Kommentaren zu Auto und Fahrer. "Ich habe ein gutes Gefühl, aber es wird schwer sein, dort zu bleiben, wo wir jetzt sind. Erst beim nächsten oder vielleicht erst übernächsten Test werde ich mit Bestimmtheit sagen können, wie gut dieses Auto ist."
Ein guter Start in die Testsaison ist beruhigend, aber keine Garantie, dass es beim Saisonstart in Bahrain genauso aussieht. "Die Autos entwickeln sich in den nächsten Wochen weiter. Wir müssen hart arbeiten, um unsere Position zu halten."
Kobayashi wird Schweizer
An sein neues Team muss sich Kobayashi erst noch gewöhnen. Im Vergleich zu Toyota fällt dem in Paris lebenden Japaner auf: "Die Sprache bei Sauber ist anders." Und die Arbeitsweise ist relaxter. "Bei Toyota hatten bei den technischen Besprechungen alle Kopfhörer auf. Bei Sauber unterhalten wir uns normal."
Kobayashi will seinen Wohnsitz in Paris aufgeben. "Ich habe dort gelebt, weil mein GP2-Team in Frankreich stationiert war. Aber jetzt bietet es sich an, in die Schweiz zu ziehen." Sein Teamkollege ist schon dort. Pedro de la Rosa lebt seit 2007 in Zürich.
| Position | Fahrer | Team | Zeit | Runden |
|---|---|---|---|---|
| 1. | Felipe Massa | Ferrari | 1:11.722 | 124 |
| 2. | Kamui Kobayashi | Sauber | 1:12.056 | 96 |
| 3. | Lewis Hamilton | McLaren Mercedes | 1:12.256 | 108 |
| 4. | Robert Kubica | Renault | 1:12.426 | 119 |
| 5. | Nico Rosberg | Mercedes GP | 1:12.899 | 119 |
| 6. | Rubens Barrichello | Williams | 1:13.377 | 102 |
| 7. | Sebastien Buemi | Toro Rosso | 1:13.823 | 107 |





