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Kamui Kobayashi

Toyota plant weiter mit Kobayashi

Kamui Kobayashi Foto: GP2 55 Bilder

Auch nach dem Rückzug aus der Formel 1 will Toyota sein Programm für Nachwuchsfahrer fortführen. Kamui Kobayashi, der vergangenen Saison seine ersten zwei F1-Einsätze absolviert hat, soll weiter ein Teil der Junior-Förderung bleiben.

13.11.2009 Tobias Grüner

Seit der Rücktrittserklärung war nicht mehr viel zu hören von Toyota. Die Konzernleitung in Tokio, die nun die Abwicklung in die eigene Hand genommen hat, igelte sich zuletzt ein. Seit über einer Woche wird hinter den Kulissen an einem Zukunftsplan gestrickt.

Sozialplan bei Entlassungen

Vor allem die Angestellten der Toyota Motorsport GmbH (TMG) in der ehemaligen F1-Basis in Köln-Marsdorf machen sich weiter ernsthafte Sorgen. Nicht zu unrecht. "Wir planen die TMG in eine Firma umzuwandeln, die als Basis für Toyota Motorsport in Europa dient. Die genauen Details sind aber noch nicht entschieden", erklärte ein Sprecher am Freitag (13.11.) gegenüber auto motor und sport.

Toyota kündigte an, die Zahl der Mitarbeiter zu reduzieren, da nun keine Formel 1-Boliden mehr entwickelt werden. "Bevor wir eine konkrete Entscheidung über die Größe der Belegschaft machen, müssen wir erst einmal Pläne für die neuen Geschäftsfelder erarbeiten. Für Mitarbeiter, die nicht mehr gebraucht werden, will TMG ein - wie wir glauben - gutes Paket aus Altersruhegeld und Jobvermittlungshilfe vorbereiten", so die Pläne aus Tokio.

Kobayashis Vertrag wird weiterlaufen

Ein Mitarbeiter des Formel 1-Programms muss sich um seinen Arbeitsplatz allerdings keine Sorgen machen. Kamui Kobayashi soll auch weiterhin unter der Obhut Toyotas stehen. "Er wird weiter ein Fahrer im 'Toyota Young Drivers Programm' bleiben und sein Vertrag mit TMG wird weiterlaufen."

Falls der Überraschungsmann der letzten beiden Saisonrennen ein neues Cockpit finden sollte, will man ihm aber keine Steine in den Weg legen. "Wir tun was wir können, ihm die Möglichkeit zu eröffnen, in der Formel 1 zu fahren. Auch wenn das bedeutet, dass er bei einem anderen Arbeitgeber unterschreibt."

Tokio hält sich bedeckt

In den letzten Tagen meldete die französische Zeitung "Le Parisien", dass Teile des geistigen Eigentums des Rennstalls zum Verkauf angeboten werden sollen. So seien angeblich auch die Konstruktionszeichnungen des geplanten F1-Boliden für die Saison 2010 im Angebot. Das wollte Toyota allerdings nicht bestätigen. Auch zur Frage, ob man den Platz in der Startaufstellung schon für mögliche Nachrücker freigegeben hat, wollten die Offiziellen in Japan keinen Kommentar abgeben.

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