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Kann Vettel um den Sieg kämpfen?

"Mercedes schwer zu schlagen"

Sebastian Vettel - Ferrari - GP England - Silverstone - Donnerstag - 2.7.2015 Foto: xpb 148 Bilder

Sebastian Vettel kommt als WM-Dritter nach England. In den letzten zwei Rennen verfehlte er jeweils das Podium. In Silverstone soll sich das ändern. Für den GP England bringt Ferrari ein paar Updates ans Auto. An einen Zweikampf mit Mercedes glaubt Vettel dennoch nicht.

02.07.2015 Andreas Haupt

Ferrari macht große Fortschritte. Zumindest, wenn es um die Tontechnik im eigenen Motorhome geht. Während in Österreich weder Sebastian Vettel, noch Kimi Räikkönen akustisch über das Mikrofon zu verstehen waren, klang der Heppenheimer in Silverstone schon besser.

Vettel treibt Rosberg keine Sorgenfalten auf die Stirn

Jedoch wären den Italienerin auf der Rennstrecke die großen Fortschritte wohl lieber. In Silverstone folgt ein weiterer Versuch, gefährlich nah an Mercedes heranzurücken. Für den GP England hat die Ferrari-Entwicklungsabteilung neue Updates vorbereitet. Allerdings bleibt Vettel skeptisch, ob es zum großen Angriff gegen Mercedes reicht. "Wir müssen jeden Bereich des Autos verbessern. Für hier haben wir ein paar Sachen im Gepäck. Aber wahrscheinlich nicht genug, um die Lücke zu schließen."

Konkurrent Nico Rosberg, aktuell Zweiter in der Weltmeisterschaft mit zehn Punkten hinter Lewis Hamilton und 39 Zählern vor Vettel, treibt Ferrari keine Sorgenfalten auf die Stirn. "Sie haben anscheinend viele neue Teile. Aber auch wir werden nachlegen. Unser Auto ist für diese Strecke wie gemacht. Es liebt schnelle Kurven. Daher mache ich mir eigentlich keine Sorgen." Da fragt man sich unweigerlich: Für welche Strecke ist der Mercedes nicht gemacht?

Kein Ferrari-Podest in den letzten zwei GP

2014 waren für Ferrari zwei Podestplätze das höchste der Gefühle. Jeweils eingefahren von Ex-Fahrer Fernando Alonso in China und Ungarn. In dieser Saison sind die Italiener deutlich erfolgreicher. In sechs der bisherigen acht Rennen stand ein Ferrari-Pilot auf dem Podest. In Malaysia mit Vettel sogar ganz oben. In den letzten beiden GP herrschte aber Flaute. Eine schlechte Phase sieht der viermalige F1-Champion aber nicht. Zumal der Ferrari-Speed auch in Kanada und Österreich aufblitzte. Nur individuelle Fehler oder technische Pannen kosteten einen Rang unter den besten drei.

"Wir hatten uns zu Beginn der Saison ein klares Ziel gesetzt: Wir wollten der Nummer-1-Verfolger von Mercedes werden, die Lücke kleiner machen, und das ein oder andere Rennen gewinnen. Ich denke, dass wir schon viele Ziele erreicht haben. Aber in der aktuellen Form von Mercedes ist es wirklich schwierig, sie herauszufordern", befindet Vettel.

Besonders auffällig: In den Dauerläufen im Freitagstraining fällt Ferrari wiederholt durch starke Zeiten auf. Am Samstag und Sonntag ist dann aber gegen Mercedes kein Kraut gewachsen. "anche Teams können von Freitag auf Samstag einen noch aggressiveren Ansatz wählen. Mercedes und auch Williams drehen da nochmal  auf", sagt der Heppenheimer.

Vettel verteidigt Räikkönen

Nach dem GP Österreich forderte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene ein Umdenken im Team. Er wolle am Freitag schon das wahre Bild sehen. Heißt: Ferrari solle genauso vollgetankt fahren wie Mercedes. Darauf angesprochen, äußert sich Vettel: "Ich werde Ihnen nicht sagen, wie viel Sprit wir an Bord haben werden morgen."

Nach seinen verpatzten Rennen in Kanada und Österreich prasselte reichlich Kritik auf Kimi Räikkönen ein. Die Rufe nach einem Fahrerwechsel für 2016 werden im Fahrerlager immer lautet. Vettel kann sich in die Situation seines Teamkollegen versetzen und fühlt mit. "Es wird sehr schnell, sehr viel geredet. Wenn man mal zwei bis drei schlechte Rennen hat, kommt sofort Kritik. Das Geschäft ist sehr schnelllebig. Ich hatte vier super Jahre mit Red Bull. Dann lief es im letzten Jahr holprig, und der Spieß hatte sich in Kritik umgedreht. Kimi weiß, was er tun muss. Daher braucht er keinen Rat. Die Ergebnisse sprechen zwar für mich. Aber es ist eng zwischen uns."

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