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Katzenjammer bei McLaren-Mercedes

Foto: dpa

Die Ferrari-Gegner sind nach dem Australien-GP schwer geschockt. Besonders bei McLaren und Motorenpartner Mercedes liegt die Moral am Boden.

08.03.2004

Ralf Schumacher sagte nach Rang vier im Williams-BMW: "Es hätte ja noch schlimmer kommen können", und drehte den Kopf mit gequältem Lächeln in Richtung McLaren-Mercedes-Box. Während Williams-BMW den Schaden beim Saisonauftakt einigermaßen begrenzen konnte, erlebten die Silberpfeile am anderen Ende der Welt ein echtes Debakel. "Über unsere Leistung bin ich enttäuscht", sagte Vize-Weltmeister Kimi Räikkönen.

Selbst McLaren-Chef Ron Dennis wurde nach Räikkönenes Motorschaden und dem achten Platz von David Coulthard für seine Verhältnisse ziemlich deutlich: "Es wäre eine Untertreibung, dieses Wochenende als schwierig für unser Team zu bezeichnen." Auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug beschönigte diesmal nichts: "Ich muss die Situation nicht kritischer schildern, sie ist kritisch genug. Wir haben unsere Ziele ganz klar nicht erreicht. Ausflüchte gibt es nicht."

Mercedes-Sportchef Norbert Haug: "Enttäuschung hilft nicht weiter"

Nachdem McLaren-Mercedes im Vorjahr den neuen Wagen nicht zum Einsatz brachte und stattdessen schon Mitte der vergangenen Saison mit der Entwicklung für dieses Jahr begann, war das Abschneiden des britisch-deutschen Rennstalls beim Auftakt in Melbourne eigentlich indiskutabel. "Es bringt nichts auf das Team einzuhauen, aber interne Kritik wird es geben", kündigte Haug an.

"Enttäuschung hilft sicher nicht weiter, denn dann fehlt die Kraft, um nach vorne zu schauen." Mit harter Arbeit soll nun die Wende bei den abgestürzten Silberpfeilen geschafft werden: "Wir wollen in zwei Wochen einen klaren Aufwärtstrend sehen", sagte Haug. Er rechnet aber nicht damit, dass das Team in 14 Tagen den "elementaren Schritt" macht.

BMW-Sportchef Mario Theissen: "Kein schwerer Schlag"

BMW-Motorsport-Direktor Mario Theissen war vor allem mit dem Motor zufrieden: "Die beiden BMW P84-Motoren haben ihre Feuertaufe nach dem neuen Reglement mit Bravour bestanden." Nach der Ernüchterung will er die Flinte nicht ins Korn werfen: "Das Ergebnis ist kein schwerer Schlag, sondern eine große Herausforderung für uns. Wir werden wie im vergangenen Jahr sehr intensiv an der Weiterentwicklung arbeiten."

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