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Kein Formel 1-Rennen in Deutschland 2015

Absage von Hockenheim und Nürburgring

Impressionen - Formel 1 - GP Deutschland - Hockenheim - 19. Juli 2014 Foto: xpb

Der Formel 1-Zirkus macht 2015 einen Bogen um Deutschland. Hockenheimring-Boss Georg Seiler bestätigte gegenüber der Bild-Zeitung, dass die badische Strecke in diesem Jahr keinen F1-Grand Prix austragen wird. Auch der Nürburgring, der ursprünglich das Rennen austragen sollte, muss endgültig passen.

20.03.2015 Andreas Haupt

Die Formel 1 wird 2015 nicht nach Deutschland kommen. Das gab es zuletzt 1960. Also vor 55 Jahren. Wie Hockenheim-Boss Georg Seiler gegenüber der Bild-Zeitung äußerte, wird die Formel 1 in diesem Jahr nicht in Hockenheim fahren. "Wir haben keine Hoffnung mehr, dass die Formel 1 hier stattfindet."

Hockenheim und Nürburgring sagen ab

Der Nürburgring und Hockenheim tragen seit 2008 die Formel 1 im Wechselspiel aus. 2015 hätte der Deutschland GP am 19 Juli auf dem Nürburgring stattfinden sollen. Doch aufgrund der finanziell unklaren Lage sah F1-Boss Bernie Ecclestone bereits im März keine Möglichkeit eines Rennens in der Eifel. "Der Grand Prix kann nicht am Nürburgring sein, weil niemand dort ist", sagte Ecclestone.

Am Donnerstag (19.3.2015) erteilte der Nürburgring der Formel 1 die endgültige Absage. Ecclestone habe seit Monaten keine Entscheidung getroffen, daher "sind wir zur Auffassung gekommen, dass es jetzt aus zeitlichen, organisatorischen und auch wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn mehr macht, weiter zu warten", erklärte der Sprecher der Capricorn Nürburgring GmbH, Pietro Nuvoloni, gegenüber dem SWR.

Der Nürburgring habe sich entschieden, "den für die Formel 1 reservierten Termin 19. Juli zugunsten eines anderen Veranstalters freizugeben". Laut Nuvoloni hätte die Nürburgring-Betreibergesellschaft auch einen Verlust in Kauf genommen, jedoch nur in einem "betriebswirtschaftlich vertretbaren Rahmen".

Das Problem mit dem Ticketverkauf

Auch die von Formel 1-Boss Ecclestone ins Auge gefasste Ersatzlösung, den GP Deutschland auf dem Hockenheimring auszutragen, kam zu keinem Ergebnis. "Es gab Gespräche mit Dritten über eine Risikoübernahme, aber die haben nicht zum Erfolg geführt", sagte Hockenheim-Chef Seiler.

Eines der Probleme: Hockenheim war auf ein Rennen Ende des vergangenen Jahres nicht vorbereitet. Und verpasste daher das wichtige Weihnachtsgeschäft, was für den Kartenverkauf elementar wichtig ist. Bereits 2014 zählte der Hockenheimring nur 52.000 Besucher, und schrieb rote Zahlen. Ein weiteres schlechtes Jahr kam nicht in Frage. "Der Zeitpunkt ist abgelaufen, um hier ein Rennen zu veranstalten. Ansonsten hätte die Qualität des Events gelitten", sagte Seiler.

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