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Michael Schumacher beim GP England

Kein guter Tag für Schumacher

Michael Schumacher Foto: xpb 29 Bilder

Michael Schumacher fuhr nach zwei Nullrunden wieder  in die Punkte. Es wurden aber nur zwei kümmerliche Zähler daraus. Ein Fehler in der Runde nach dem Boxenstopp machte eine gute Strategie zunichte. Am Ende des Rennens kämpfte Schumacher in einem deutschen Paket.

11.07.2010 Michael Schmidt

Für Michael Schumacher läuft es immer noch nicht rund. Platz zehn im Training, Rang neun im Rennen. Sein Teamkollege Nico Rosberg grüßte vom Podest. Trotzdem sieht Schumacher Licht am Ende des Tunnels: "Wir sind wieder dort, wo wir vor den Rennen von Montreal und Valencia waren. Auto und Reifen arbeiten wieder normal."

Rosberg konnte Fortschritt besser nutzen

Der Altmeister konnte den Aufschwung nicht so umsetzen, wie er es sich erhofft hatte. Die Probleme begannen bereits im Training. Rosbergs Trainingsvorsprung von 0,8 Sekunden entsprach nicht dem wahren Kräfteverhältnis. Der siebenfache Weltmeister setzte im Top Ten-Finale alles auf einen Satz Reifen, der ihm zwei Runden lang Grip liefern sollte. "Die erste Runde brach ich ab, weil ich in einer Kurve ein Problem hatte. Leider hat der Reifen in der zweiten Runde nicht mehr das gebracht, was ich mir erhofft hatte." Mercedes-Rennleiter Norbert Haug rechnete vor: "Unter idealen Bedingung wäre höchstens ein Zehntel zwischen unseren Fahrern gelegen."

Das Rennen begann, wie jedes Rennen für Schumacher beginnt, seit er am 14. März sein Comeback gab. Mit einem guten Start und einer starken ersten Runde. Bei der ersten Zieldurchfahrt tauchte der Zehnte des Trainings auf Rang sieben auf. Ein früher Boxenstopp sollte ihn an Rubens Barrichello vorbeibringen, doch als die Serie der Reifenwechsel vorbei war, da lag der Williams immer noch vor dem Mercedes und dazu noch der Sauber von Kamui Kobayashi. Prinzipiell stimmte die Taktik. Schumachers gute Zwischenzeit in Sektor zwei auf dem frischen Reifensatz zwang auch Alonso, Barrichello und Kobayashi an die Boxen. In dem Augenblick rutschte Schumacher am Ausgang einer der langsamen Kurven von Sektor drei von der Strecke. Drei Sekunden blieben auf der Strecke, und damit die Hoffnung auf ein besseres Resultat. "Das hat mich zwei Plätze gekostet, und damit war mein Rennen gelaufen."

Schumacher gegen die jungen Wilden

In der Schlussphase war Schumacher in ein Duell mit seinen jungen Nachfolgern verstrickt. Sebastian Vettel und Adrian Sutil musste er ziehen lassen, Nico Hülkenberg konnte er in Schach halten. Vettel lobte: "Gegen Michael zu fahren macht Spaß. Es war zwar eng, aber bei ihm weiß man, dass man sich auf ihn verlassen kann."

Für Sutil galt das offenbar nicht. Der Zweikampf ging nicht ohne Feindberührung ab. Am Ende haderte Schumacher mal wieder mit fehlendem Reifengrip. Die hatten bereits 41 Runden auf der Lauffläche. Schumacher bilanzierte: "Wieder ein Rennen mit dem ich nicht zufrieden bin. Über weite Strecken steckte ich im Verkehr fest und konnte nicht frei fahren." Intern hörte man: Schumacher wünscht sich wieder ein neues Chassis. Die Karbonröhre, in der er seit dem GP Spanien sitzt, ist die älteste im Sortiment. Der Rekordsieger wird sich gedulden müssen. Erst in Spa wird ein neues Chassis bereitstehen.

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