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Keine Absicht von Rosberg

Rosberg von Rennleitung freigesprochen

Nico Rosberg - Mercedes  - Formel 1 - GP Monaco - 24. Mai 2014 Foto: xpb 38 Bilder

Die Sportkommissare hatten nach dem Qualifying jede Menge zu tun. Die größten Wellen schlugen die Diskussionen um Nico Rosbergs Bremsmanöver. Die Offiziellen sprachen den Mercedes-Piloten frei.

24.05.2014 Bianca Leppert

Absicht oder Taktik? Das war die dominierende Frage im Fahrerlager nach dem Bremsmanöver von Nico Rosberg in der Mirabeau-Kurve, mit der er im Finale des Qualifyings eine Gelbphase auslöste und so einigen Fahrern die Chance nahm, ihre Rundenzeit zu verbessern - unter anderem Lewis Hamilton.

Freispruch für Rosberg

Die Sportkommissare baten Rosberg um 17.15 Uhr zum Rapport. Etwas verwirrend: Toto Wolff und Niki Lauda wussten zunächst nichts von der Untersuchung. Um 18.17 Uhr kam der offizielle Freispruch von der Rennleitung. Man hatte sich das Videomaterial und die Telemetrie-Daten angeschaut und keinen Beweis dafür gefunden, dass Rosberg in Kurve 5 etwas absichtlich getan hätte.

Toto Wolff sagte noch vor der Urteilsverkündung: "Diese Unterstellung ist riesengroßer Schwachsinn. Wir sind in der modernen Formel 1, da gibt es kein absichtliches Verbremsen. Mit den Leitplanken und mit dem Risiko sein Auto zu beschädigen und mit dem Risiko, dass jemand anderes auf die Pole fährt."

Hamilton wieder beruhigt?

Was wohl Lewis Hamilton dazu sagt? Rosbergs Teamkollege war bei der Pressekonferenz extrem wortkarg und schien ziemlich sauer zu sein.  Wolffs Antwort direkt nach dem Qualifying auf die Frage, wie er die Stimmung im Team retten will: "Wir haben 850 Mitarbeiter, deren Stimmung mir sehr wichtig ist und da werden wir natürlich versuchen, dass wir jeden glücklich machen. Und wenn es nicht gelingt, Pech."

In der offiziellen Pressemitteilung sagt Hamilton: "Das Qualifying lief gut, aber rückblickend hätte ich meine beste Runde vor dem Ende von Q3 fahren sollen. Das ist Monaco und da besteht immer das Risiko, dass es gelbe Flaggen gibt." Ob sich sein Groll wohl gelegt hat?

Ericsson muss aus der Box starten

Neben dem Rosberg-Fall wurde außerdem noch das Manöver zwischen Daniil Kvyat und Pastor Maldonado diskutiert. Kvyat erhielt eine Verwarnung dafür, dass er Maldonado aufgehalten hat. Marcus Ericsson traf es härter: Er muss das Rennen aus der Boxengasse starten und bekam zwei Strafpunkte auf dem Sünderkonto, weil er Felipe Massa in die Bande geschickt hat. Der Fall Gutierrez vs. Perez ging ohne Konsequenzen aus.

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