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Mercedes-Titelkampf

Gleiche Strategie für beide Fahrer

Lewis Hamilton - Nico Rosberg - Mercedes - GP USA - Formel 1 - 2. November 2014 Foto: xpb 28 Bilder

Bei Mercedes ist Jubelstimmung angesagt. Nach dem Gewinn des Konstrukteurs-Titel kann auch nur noch ein Mercedes-Pilot den Fahrertitel holen. Dabei achtete man auf Gleichbehandlung beim GP USA.

03.11.2014 Bianca Leppert

Lewis Hamilton hat in Austin einen wichtigen Schritt in seiner Mission den zweiten Titel zu gewinnen gemacht. Er geht nun mit 24 Punkten Vorsprung in die letzten beiden Rennen. Die WM-Entscheidung fällt erst in Abu Dhabi, wo doppelte Punkte vergeben werden. In Austin wurde jedoch klar, dass Daniel Ricciardo nun keine Chance mehr hat. "Es ist ein tolles Gefühl, dass nun mathematisch nur noch ein Mercedes-Fahrer Weltmeister werden kann. Auch wenn das vor dem Rennen schon sehr wahrscheinlich war", sagt Wolff.

Doppelte Punkte beeinflussen Entscheidung

Allerdings ist die Neuerung, dass es nun doppelte Punkte im Finale gibt, auch etwas wettbewerbsverzerrend. "Das letzte Rennen mit doppelten Punkten hat das Potenzial die Saison zu überschatten. Wir wussten, warum es kam und es macht Sinn, es für die Zuschauer spektakulär zu gestalten. Aber jetzt kann es den Ausgang des Ganzen verändern."

Nico Rosberg steckt nun in einer misslichen Lage. Bei dem großen Vorsprung von Hamilton hat er nicht viele Möglichkeiten, das Blatt noch einmal zu wenden. "Für Nico ist es ganz schwierig, weil er gewinnen muss und auf ein Problem von Lewis hoffen muss. Eine aggressive Fahrweise kann sich Nico nicht leisten. Wir wollen keine Senna-Prost-Situation."

Wolff setzt auf Gleichberechtigung

Deshalb galt auch beim GP USA gleiches Recht für beide Fahrer. Rosberg und Hamilton waren beide mit soft-medium-medium unterwegs. "Wir haben schon früh in der Saison entschieden, dass wir für beide Fahrer dieselbe Strategie haben. Das ist nicht immer das Beste für das Team. Aber wir müssen sicherstellen, dass es keine Strategie gibt, die den einen verlieren und den anderen gewinnen lässt."

Für Wolff wird die zweite Saison als Mercedes-Motorsportchef noch lange in Erinnerung bleiben. Vor allem, weil die Silberpfeile so durchmarschierten. 14 Siege gehen auf das Konto von Mercedes, davon 10 Doppelsiege. "Als Kind habe ich die dominante Saison von McLaren verfolgt. Dass wir nun daran anknüpfen, macht mich stolz. Es ist ein Beweis dafür, dass das Team viel richtig gemacht hat."

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