Formel 1: Keine Gefahr für Red Bull

Keine FIA-Untersuchung wegen Vettels Auto

Sebastian Vettel

Der Internationale Automobil-Verband FIA ermittelt nicht gegen Sebastian Vettels Formel-1-Team Red Bull wegen einer angeblich regelwidrigen Federung. "Es gibt keine Untersuchung", sagte eine FIA-Sprecherin am Dienstag (30.3.) in Sepang.

Es war das große Thema in Australien: Ist der Red Bull illegal? McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh hatte diese Frage nach der Qualifikation von Melbourne aufgeworfen. Dem Engländer war aufgefallen, dass der RB6 sowohl mit wenig Gewicht als auch mit viel Sprit eine ideal tiefe Straßenlage besitzt. Whitmarsh vermutete, dass Red Bull eine automatische Höhenverstellung benutzen könnte, was illegal sei.

Die FIA hat wegen der Vorwürfe allerdings keine neue Untersuchung eingeleitet, wie eine Sprecherin bestätigte. Sie sei selbst überrascht gewesen, als sie das gelesen habe. Proteste müssten nach einem Rennen eingelegt werden, und dies sei beim Großen Preis von Australien am vergangenen Sonntag nicht der Fall gewesen. Deutsche Medien hatten zuvor berichtet, dass der Weltverband auf Initiative von Konkurrent McLaren gegen Red Bull ermittelt.

Vettel hält an WM-Ziel fest
 
Obwohl er beim Großen Preis von Australien am vergangenen Sonntag wegen eines Problems am linken Vorderrad erneut den möglichen Erfolg verpasste, hält Sebastian Vettel an seinem Saisonziel fest: "Ich will Weltmeister werden", erklärte er in einem Interview mit der "Bunten". Der Vize-Champion betonte: "Ich steige doch nicht alle zwei Wochen in ein Auto, um nur ein paar Runden zu fahren. Ein zweiter oder dritter Platz stinkt mir."

Vettel charakterisierte sich als "sehr, sehr stur". Deswegen habe er sich die ideale Sportart ausgesucht. "Wenn ich stinksauer bin, sieht man's nicht, weil ich einen Helm aufhabe", sagte er der Zeitschrift. "Wenn nichts mehr vorwärtsgeht, haue ich auf den Tisch. Tritt man auf der Stelle, rast man in den Untergang. Fährt man hinterher, kriegt man einen dicken Hals." Vor Rennen motiviert sich der Hesse mit "Scharfmacher-Musik" zusätzlich: "Bloß nicht Lady Gaga, sondern harte Musik, die Lust aufs Attackieren freisetzt."

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dpa/tgr

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