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Kimi bei Ferrari

Iceman fährt erste Simulator-Runden

Kimi Räikkönen - Ferrari 2014 Foto: Ferrari 93 Bilder

Kimi Räikkönen ist zurück in Maranello. In seiner ersten Arbeitswoche saß der Finne 3 Tage im Ferrari-Simulator - eine Aufgabe, die er bei Lotus stets abgelehnt hatte. Dazu veröffentlichte Ferrari das erste Foto des Icemans in seiner neuen Teamkleidung.

15.01.2014 Tobias Grüner

Kimi Räikkönen hat seine Rücken-Operation und das anschließende Aufbautraining gut überstanden. Seit Montag (13.1.2013) sitzt der Weltmeister von 2007 wieder im Formel 1-Cockpit. Allerdings befindet sich das dazugehörige Auto nicht auf der echten sondern nur auf der virtuellen Rennstrecke. Kimi fährt im Ferrari-Simulator seine ersten Runden mit dem neuen 2014er Modell.

Bei Lotus hatte der Finne die Trainingsrunden vor der Leinwand stets abgelehnt. Bei Ferrari scheint das anders zu sein. Gleich 3 Tage haben ihn die Ingenieure in Maranello zur Trockenübung eingeplant. Die Bedienung der neuen Autos zwingt auch einen Iceman zum ungeliebten Simulator-Training.

Räikkönen lernt 2014er Ferrari im Simulator kennen

So fällt 2014 zum Beispiel der gewohnte KERS-Boost-Knopf weg. Auch die Anpassung der Bremsbalance an den jeweiligen Lademodus der Batterien wird vom Computer übernommen. Und dann muss sich Kimi natürlich erstmal wieder an das ungewohnte Lenkrad-Layout im roten Renner gewöhnen. Zuletzt saß er bekanntlich in der Saison 2009 im Ferrari-Cockpit.

"Es ist schön wieder bei der Arbeit zu sein", kommentierte Kimi seine Rückkehr in die Fabrik. "Ich habe damit angefangen, mich an all die neuen Systeme und Abläufe zu gewöhnen, die dieses Jahr zum Einsatz kommen. Dabei ist der Simulator wirklich eine große Hilfe."
 
Wie seine Ingenieure regelmäßig berichten, hatte Räikkönen aber noch nie große Probleme sich auf neue Lenkrad-Features und Funktionen einzustellen. Offenbar war auch dieses Mal die Eingewöhnungszeit gering. "Es gibt viel zu tun. Aber der Aufwand für den Fahrer ist nicht groß anders als früher."

Mittagessen mit dem neuen Team

Neben der technischen Seite geht es für den 34-jährigen auch darum, seine neue alte Mannschaft kennenzulernen. Ferrari verbreitete direkt ein Bild über Twitter, das den Piloten beim Mittagessen in großer Runde im legendären Montana Restaurant in Maranello zeigt. "Die Tage sind eine gute Gelegenheit, Zeit mit dem Team und vielen Freunden hier zu verbringen", so Kimi zu seiner Rückkehr.

Mit dem Piloten wechselte übrigens auch die Startnummer 7 von Lotus zu Ferrari. Während viele Piloten besondere Begründungen für ihre Zahlenwahl hervorbrachten, erklärte Kimi einfach: "Da gibt es keine besondere Story dahinter. Das ist die gleiche Nummer wie im vergangenen Jahr. Ich habe keinen Grund gesehen, warum ich sie wechseln sollte. Ich mag sie. Das ist doch gut genug, oder?" Auch wenn er jetzt Simulator fährt, so richtig wird sich Kimi wohl nie ändern. Und das ist auch gut so.

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