Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Kimi Räikkönen

"Drücke manchmal noch die falschen Knöpfe"

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1-Test Barcelona - 3. März 2012 Foto: xpb 93 Bilder

Kimi Räikkönen kam am vorletzten Testtag nur auf 43 Runden. Die Servolenkung machte Probleme. Trotzdem macht sich der Formel 1-Rückkehrer keine großen Sorgen um den Saisonauftakt in Melbourne. "Das bekommen wir schon hin", so die Devise.

03.03.2012 Tobias Grüner

In Jerez stieg Kimi Räikkönen am ersten Tag als Tagesschnellster aus seinem neuen Dienstwagen. Erwartungsgemäß wurde der Weltmeister von 2007 anschließend von einer großen Journalistenmeute im Lotus-Motorhome empfangen. Wer erwartet hatte, dass die Kimi-Mania zwei Wochen später etwas kleiner wurde, der sah sich getäuscht. Trotz des letzten Platzes in der Tageswertung scharrten sich eine große Traube Medienvertreter um den Iceman.

Lotus verliert wieder wertvolle Testzeit

Der finnische Superstar ließ erst einmal alle warten. Mit 15 Minuten Verspätung kam er dann endlich zum Pressetermin. Dabei hätte Räikkönen eigentlich genug Zeit haben müssen. Mit dem Regenschauer am Nachmittag beendete der Lotus-Pilot sein Programm knapp anderthalb Stunden vor dem offiziellen Abpfiff. "Wir hatten leider keine Regenreifen. Also sind wir nicht gefahren", lieferte Kimi die einfache Begründung nach.

Schon am Vormittag stand das schwarz-goldene Auto länger an der Box. "Die Servolenkung hat einfach nicht funktioniert. Es war zwar das gleiche System wie am Vortag, aber bei mir wollte es einfach nicht so recht klappen. Wir haben versucht, es zu reparieren. Das hat leider viel Zeit gekostet und am Ende hat es immer noch nicht so funktioniert, wie es sollte. Dann haben wir das komplette System gewechselt, was noch einmal anderthalb Stunden gekostet hat."

Räikkönen blickt entspannt auf Saisonauftakt

Lotus wechselte die komplette Lenkstange aus und ging wieder zurück auf die Teile vom ersten Test in Jerez. Damals hatte Kimi geklagt, dass die Lenkung zu schwerfällig war, weshalb man überhaupt erst ein neues System entwickelt hatte. "Es ist nicht perfekt, aber das Fahrgefühl ist ganz okay. Keine Sorgen für Melbourne", nuschelte Kimi dem Saisonbeginn emotionslos entgegen.

Für den Saisonauftakt hat sich Räikkönen noch keine konkreten Ziele gesetzt: "Es ist das erste Rennen. Da versucht man ein gutes Wochenende ohne größere Probleme zu erwischen. Niemand weiß genau, wo er steht. Das Zeitenklassement sieht eng aus. Aber die Spritmengen machen einen großen Unterschied. In zwei Wochen wissen wir mehr. Im Freien Training bekommt man schon eine erste Idee. Nach dem Qualifying wissen wir es dann ganz genau."

Räikkönen freut sich auf enge Duelle

Der 32-Jährige fühlt sich auf sein erstes Formel 1-Rennen nach dem Comeback gut vorbereitet. Schwierigkeiten im direkten Duell mit der Konkurrenz sieht er nicht. "Das ist kein Problem. Ich bin zwischendurch Nascar gefahren und da waren noch mehr Autos unterwegs und es wurde noch enger. Das hat richtig Spaß gemacht."

"Man will immer Rennen fahren. Niemand hier im Fahrerlager wird erzählen, dass Testfahrten besser sind als Rennen. Das Geschehen auf der Strecke hat sich seit meinem letzten Grand Prix etwas geändert. Es gibt mehr Überholmanöver. Aber es ist dadurch kein anderer Sport geworden."

Um die ganzen Abläufe zu verinnerlichen hätte sich Räikkönen schon gerne noch etwas mehr Zeit gewünscht. "Man drückt manchmal noch die falschen Knöpfe. Manchmal drückt man auch einfach nicht fest genug oder etwas zu früh, aber das macht nicht viel aus. Die Boxenstopps sind etwas kürzer, aber der Unterschied ist auch nicht so groß. Natürlich würde ein bisschen mehr Übung helfen, aber ich denke wir werden das schon hinbekommen."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden