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Kimi Räikkönen zum Reifenstreit

"Ein Boykott funktioniert sowieso nie"

Kimi Räikkönen - Lotus - GP Deutschland 2013 Foto: xpb 93 Bilder

Kimi Räikkönen macht sich über den angekündigten Boykott seiner Kollegen lustig. Der Finne hat das Statement, das die Fahrergewerkschaft am Donnerstagabend veröffentlichte, noch nicht einmal gesehen. Räikkönen gibt einem Fahrerstreik wenig Chancen und erinnert an das Skandalrennen 2005 in Indianapolis.

05.07.2013 Michael Schmidt

Der Mann hat die Ruhe weg. Kimi Räikkönen lässt der von seinen Kollegen angedrohte Streik im Falle neuer Reifenschäden kalt. "Ich habe das Papier noch nicht einmal gesehen, nur davon gehört." Räikkönen hätte es auch nicht unterschrieben, wenn man es ihm unter die Nase gehalten hätte. Er hält das ganze für einen Sturm im Wasserglas. "Ich bin überzeugt, dass im Ernstfall gar nichts passiert."

Räikkönen mit Boykott-Erfahrung

Der WM-Dritte erinnert an das Skandalrennen von Indianapolis in der Saison 2005, als sich alle Michelin-Piloten kurz vor dem Start zurückzogen. "Damals hieß es auch zuerst, dass keiner fährt. Und dann sind doch einige gefahren." Sechs Bridgestone-Piloten machten seinerzeit den GP USA unter sich aus, und ihre Michelin-Kollegen schauten ihnen dabei zu.

Räikkönen zählt neben Adrian Sutil und Valtteri Bottas zu den drei Fahrern, die nicht Mitglied der GPDA sind. "Manchmal gehe ich zu den Sitzungen, manchmal nicht, Ich bin eben nicht so neugierig wie andere", nuschelte der Finne mit einem Grinsen im Gesicht.

Räikkönen hält Reifen für sicher

Kimi Räikkönen gibt sich mit der Erklärung von Pirelli zu den Reifenschäden zufrieden. "Das Problem kommt nicht von den Reifen, sondern wie sie eingesetzt wurden. Da sind einige zu weit gegangen. Wir hatten nie Probleme damit. Aber damit ist jetzt Schluss. Jetzt kann mit den Reifendrücken und Sturzeinstellungen nicht mehr herumgespielt werden. Sie müssen eingehalten werden wie jede andere Regel auch."

Nach 180 Minuten auf den neuen Hinterreifen stellte Räikkönen kaum Unterschiede zu vorher fest. Jedenfalls keine mit negativen Konsequenzen. "Die neuen Reifen fühlen sich sogar etwas besser an." Das könnte sich beim GP Ungarn ändern, wenn Pirelli die Vorjahres-Sohlen auspackt. "Der Einsatz der alten Reifenkonstruktionen ist eine andere Geschichte. Das könnte einen Einfluss auf das Fahrverhalten haben."

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