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Kimi Räikkönen

Ferrari-Abschied in Abu Dhabi

Kimi Räikkönen Foto: dpa 17 Bilder

Kimi Räikkönen hofft in seinem letzten Rennen für Ferrari auf ein gutes Resultat, um McLaren-Mercedes noch vom dritten Platz in der Teamwertung zu verdrängen. In Abu Dhabi könnte der Finne damit seinen kommenden Arbeitgeber ärgern.

26.10.2009 Tobias Grüner

Die Zukunft von Kimi Räikkönen ist immer noch nicht offiziell geklärt. Schon vor einigen Rennen war man sich prinzipiell einig mit McLaren-Mercedes, doch die Silberpfeile wollen ihre Fahrerpaarung erst nach der Saison bekannt geben.

Klar ist somit nur, dass Kimi in der nächsten Saison nicht mehr bei Ferrari unter Vertrag ist. "Das Rennen in Abu Dhabi ist mein letzter Grand Prix für Ferrari und wie immer werde ich alles geben, um das bestmögliche Resultat zu erzielen", gibt sich der "Iceman" trotz Abschiedstimmung kämpferisch.

Kimi will McLaren schlagen

Dabei gibt es sogar noch ein konkretes Ziel für das Team aus Maranello: "Wir wollen dieses schwierige Jahr mit einem guten Ergebnis abschließen, das hoffentlich reicht, um den dritten Platz im Konstrukteurspokal zurück zu erobern, den McLaren in Brasilien übernommen hat."

Allerdings wird es keine leichte Aufgabe für die Scuderia. Mit Giancarlo Fisichella ist die Nummer zwei im Team immer noch in der Lernphase bei den Roten. Bisher konnte der Italiener noch keine Punkte als Massa-Ersatz sammeln. Ein weiterer Nachteil gegenüber McLaren ist das Auto: "Unsere direkten Konkurrenten entwickeln immer noch weiter, während wir schon seit Ungarn das gleiche Auto verwenden."

Mehr Risiko beim Finale?

Nachdem die Titel in der Fahrer- und Team-WM vergeben sind, glaubt Räikkönen, dass sich auch die Fahrweise einige Piloten verändern wird. "Vielleicht gibt es bestimmte Fahrer, die jetzt ein bisschen mehr riskieren, nun da alles bereits entschieden ist." Was man genau von Abu Dhabi erwarten kann, weiß aber auch der Weltmeister von 2007 nicht. "Es ist schwer Vorhersagen zu treffen, da wir das erste Mal dort fahren. Es wird eine besondere Herausforderung, das Rennen bei Tageslicht zu starten und unter künstlicher Beleuchtung zu beenden. Das wird sicherlich für zusätzliche Spannung sorgen."

Am Ende zieht der Noch-Ferrari-Pilot ein versöhnliches Fazit. "Es ist an der Zeit, mich von den Jungs bei Ferrari nach drei Jahren zu verabschieden. Ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben, vor allem den Titel 2007 in der Fahrer- und Konstrukteurswertung." Die aktuelle Saison konnte die Erwartungen aber nicht ganz erfüllen: "Das Auto war nicht so konkurrenzfähig, wie wir es uns gewünscht hätten. Immerhin haben wir einen Sieg und eine gute Punkteausbeute zustandegebracht. Hoffentlich können wir die Saison mit einer positiven Erinnerung abschließen."

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