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Kimi Räikkönen gelassen

Fahrstil hat sich nicht stark verändert

Formel 1 GP Australien 2014 Kimi Räikkönen Foto: xpb 93 Bilder

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen ist in Melbourne zum ersten Mal bei einem Grand Prix wieder in roter Uniform zu sehen. Der Heimkehrer ist so gelassen wie eh und je. Er macht keine große Sache aus den neuen Herausforderungen für die Fahrer.

13.03.2014 Bianca Leppert

Kimi Räikkönen sitzt auf einem Hocker hinter der Ferrari-Box, vor ein paar Sekunden hat er den TV-Journalisten Fragen beantwortet, nun löchert ihn die schreibende Zunft. Der Finne trägt Sonnenbrille, sitzt lässig mit einem Bein aufgestützt da und verzieht kaum eine Miene. Bis auf die neue Farbe seines Shirts und seiner kurzen Hosen, scheint sich kaum etwas verändert zu haben. Nur, dass man ihn endlich etwas besser versteht. Bei Ferrari hat es Tradition, dass die Fahrer ein Mikrofon in die Hand gedrückt bekommen. Ein Segen, immerhin ist der Iceman der beste Nuschler im Fahrerlager.

Reifen größerer Unterschied als neue Regeln

Zum Plauderer wird er deshalb aber nicht, Kimi bringt gewohnt knapp und deutlich auf den Punkt, was er denkt. "Ich glaube nicht, dass sich der Fahrstil durch die neuen Regeln sehr verändert hat. Da haben zum Beispiel andere Reifen einen größeren Einfluss."

Dieselbe Theorie vertritt der Finne übrigens auch im Hinblick darauf, ob sich durch die neuen Regeln ein Unterschied zwischen den Top-Fahrern ergeben kann. Räikkönens Ansicht entspricht vielleicht nicht unbedingt der gängigen Meinung im Fahrerlager. Aber das war ihm sowieso schon immer egal.

Fragen über Fragen

Mit Ferrari wagt der Routinier einen Neubeginn. Er stellt sich dem Duell gegen Platzhirsch Fernando Alonso. Und er hat anscheinend auch nicht mehr Ahnung über die Konkurrenzfähigkeit seines Autos als all diejenigen, die sich das schon während der Testfahrten fragten.

"Natürlich wollen wir gewinnen, aber ich weiß nicht, wie stark wir sein werden. Das kann man nach den Testfahrten schwierig beurteilen. Wir sollten ein paar Rennen abwarten. Ich werde mein Bestes geben, und hoffentlich sind wir dabei, verbessern uns und kämpfen um die Weltmeisterschaft. Das ist das Ziel, aber wird es klappen? Es ist noch zu früh, um das zu sagen."

Die neue Saison ist ein großes Fragezeichen. So ist zum Beispiel das neue Spritlimit von 100 Kilogramm eine Variable, mit der die Fahrer im Rennen künftig umgehen müssen. Vor allem im Albert Park, wo der Spritverbrauch überdurchschnittlich hoch ist, eine große Herausforderung. "Das gehört zu den Dingen, die man nicht vorhersagen kann", sagt Räikkönen. "Man hat es bei den Tests ausprobiert, aber das Rennen ist etwas anderes. Diese Strecke gehört aber sicher in dieser Hinsicht zu den schwierigeren."

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