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Kimi Räikkönen

Keine Eile mit neuem Vertrag

Räikkönen GP China 2013 Foto: xpb 93 Bilder

Der Abgang von Technik-Chef James Allison hat keinen direkten Einfluss auf die mögliche Vertragsverlängerung von Kimi Räikkönen bei Lotus. "2014 ist noch so weit entfernt. Darüber denke ich jetzt noch nicht nach", erklärte der Finne.

09.05.2013 Tobias Grüner

Was wird aus Lotus ohne den hoch geschätzten Technikchef James Allison? Diese Frage stellten sich alle Experten am Donnerstag im Fahrerlager von Barcelona. Antworten gab es noch nicht. Auch die beiden Lotus-Piloten konnten noch nicht einschätzen, wie sich der Verlust auswirken wird.

Lotus vorbereitet auf Allison-Abgang

"Natürlich will man die Leute immer gerne behalten, die einem weiterhelfen", erklärte Kimi Räikkönen. "Aber das ist ja nicht von heute auf morgen passiert. Ich denke, das Team hat sich in den vergangenen Wochen schon auf diese Situation vorbereitet. Wie sich das auf die Weiterentwicklung des Autos auswirken wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Das muss sich erst noch zeigen."

Der Abgang des Technikchefs ist somit auch kein direkter Grund für Kimi, das Team zu verlassen. "Wir haben gerade einmal vier Rennen hinter uns. 2014 ist noch so weit entfernt. Darüber denke ich jetzt noch nicht nach. Ich bin nicht in Eile, mich zu entscheiden." Nach der Saison läuft der Vertrag des Icemans aus. "Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich mich schon entscheiden", erklärte der Finne etwas genervt.

Kimi will weiter um Titel kämpfen

Nach guten Ergebnissen zu Saisonbeginn liegt Räikkönen vor dem Europa-Auftakt in Barcelona aktuell auf Rang zwei der Fahrerwertung. Damit ist der Routinier aber noch längst nicht zufrieden. "Es wäre ja doof, wenn ich nicht sagen würde, dass wir um die WM kämpfen wollen. Aber wenn man ein paar schlechte Rennen hat, kann man sich auch schnell aus dem Titelkampf verabschieden."

Wie die meisten Teams hat auch Lotus Technik-Updates am Auto dabei. Etwas Spezielles, um die Qualifying-Schwäche zu beheben, ist aber nicht dabei. "Das ist ganz einfach: Wenn man das Auto insgesamt verbessert, wird man auch im Qualifying schneller", erklärt der Weltmeister von 2007.

Wende für Romain Grosjean?

Bei Teamkollege Romain Grosjean ging es zuletzt auch ohne Technik-Updates nach vorne. "Wir haben in Bahrain beim Setup ein paar Sachen gefunden, die meine Probleme endlich beseitigt haben", berichtet der Franzose erleichtert. "Das gibt uns einen ganz neuen Schub nach vorne. Allerdings können wir nicht sagen, dass die Probleme nun nie wieder auftreten."

Grosjean gibt zu, dass ihn die Situation mit den drei schwachen Rennen zu Saisonbeginn belastet hat. "Ich wusste, dass ich das Rennfahren nicht einfach verlernt habe. Aber trotzdem ist es nicht angenehm, wenn das Auto für einen selbst nicht funktioniert und beim Teamkollegen klappt alles ohne Probleme. Leider konnte man das in den Daten nicht so gut sehen, aber im Cockpit ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht."

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