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Kimi Räikkönen

"Kündigung hat nichts mit mir zu tun"

Räikkönen & Alonso Foto: dpa 17 Bilder

Kimi Räikkönen bleibt sich treu. Auch in schweren Zeiten. Die Kündigung von Ferrari, um Fernando Alonso Platz zu machen, bringt den Finnen nicht aus dem Konzept: "Sie hat nichts mit mir oder meinen Leistungen zu tun."

01.10.2009

Kimi Räikkönen muss gehen. Obwohl sein Vertrag bei Ferrari noch bis 2010 läuft. Der Weltmeister von 2007 macht Platz für Fernando Alonso. Schulterzuckend meinte der Finne: "Ich habe bei Ferrari erreicht, was ich wollte. Für mich bricht keine Welt zusammen."

Vertragsbruch nicht ungewöhnlich

Räikkönen fühlt sich nicht einmal unfair behandelt. "Ich weiß, warum ich Platz machen muss. Es hat nichts mit mir oder meinen Leistungen zu tun." Soll heißen: Der neue Ferrari-Sponsor Banco Santander wollte Alonso und nicht Räikkönen. Damit kann Kimi leben.
 
Fast schon philosophisch meint der 18-fache GP-Sieger: "Wir wissen doch, dass in der Formel 1 nicht alle Verträge so lange laufen wie es auf dem Papier steht." Wann genau er davon erfahren hat, dass ihn Alonso beerbt, darüber will Räikkönen nicht sprechen. "Eine Weile schon", weicht er aus. Und auf die Frage, mit welcher offiziellen Begründung sein Vertrag gekündigt wurde, antwortet er kurz angebunden: "Fragen Sie Ferrari."

Wechsel zu McLaren
 
Auch auf Fragen nach seiner Zukunft gibt der Schweiger aus Espoo keine klare Antwort. McLaren stünde auf seinem Zettel, Renault nicht. Dass er sich seinerzeit im Unfrieden von McLaren getrennt habe, sei Unsinn. "Das zählt zu den vielen Geschichten, die von den Medien erfunden wurden. Ich hatte gute Jahre bei McLaren, auch wenn sie nicht immer so erfolgreich waren, wie sie hätten sein können."
 
Was Räikkönen verschweigt: Das Problem bei McLaren trägt den Namen Ron Dennis. Der hätte seine Fahrer am liebsten entmündigt. Da kam er bei einem wie Kimi, der außerhalb des Rennwagens seine Freiheiten braucht, schlecht an. Dennis wurde in der Zwischenzeit durch Martin Whitmarsh ersetzt. Der pflegt einen liberaleren Führungsstil.
 
Durch die Blume verrät Räikkönen dann aber doch, wo er im nächsten Jahr landen wird. "Ich will zu einem großen Team. Einem, mit dem ich Rennen und die Weltmeisterschaft gewinnen kann." Da bleibt nicht mehr viel außer McLaren übrig.

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