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Kimi Räikkönen

Mehr Geld für ein Jahr Pause

Kimi Räikkönen pokert weiter mit McLaren-Mercedes um sein Gehalt für die kommende Saison. Sein Management fordert zusätzlich zu Ferrari-Abfindung die normale Gage. Außerdem will Kimi die gleichen Freiheiten, die in seinem Ferrari-Vertrag standen.

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Foto: dpa

Wer wird nächstes Jahr das Cockpit neben Lewis Hamilton einnehmen?

Kimi Räikkönen verhandelt nur noch mit McLaren-Mercedes um ein Cockpit für die nächste Saison. Er weiß, dass allein sein Ex-Team 2010 Ferrari ärgern kann. Doch zum Nulltarif ist der Finne nicht zu haben.

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Abfindung plus volle Gage

Das Management des "Icemans" versucht den  Gesprächspartnern klar zu machen, dass die Ferrari-Abfindung ein Extra ist, und dass deshalb die volle Gage bezahlt werden muss. Räikkönen bekommt von den Italienern 10 Millionen Dollar, wenn er 2010 bei einem anderen Team fährt und 17 Millionen, wenn er ein Jahr aussetzt oder aufhört.

McLaren lässt sich bislang auf das Argument des Räikkönen-Clans nicht ein. Woking ist maximal zu einer Zuzahlung von fünf Millionen Dollar bereit. Die Verhandlungen kamen zuletzt ins Stocken. Sollte man sich am Ende nicht einigen können, will Räikkönen nach eigener Aussage lieber aus der Formel 1 aussteigen und Rallye fahren.

Heidfeld als Plan B

Bei den Silberpfeilen ist als Plan B weiter Nick Heidfeld im Gespräch. Allerdings muss sich McLaren langsam beeilen. Nach dem Rückzug von Toyota ist es wahrscheinlich, dass Sauber den freien Platz bald zugeteilt bekommt. Der Deutsche soll dann so schnell wie möglich zu einer Vertragsverlängerung überredet werden.

Doch um dem Ferrari-Dreamteam aus Fernando Alonso und Felipe Massa etwas entgegenzusetzen, wäre Räikkönen fahrerisch sicher die erste Wahl. Der Finne ist jedoch mit seiner störrischen Art bei seiner ersten Anstellung öfter bei Ron Dennis angeeckt. Nun fordert der Ausnahmepilot für seinen zweiten Vertrag die gleichen Freiheiten, die ihm Ferrari drei Jahre lang einräumte. Soll heißen: Kimi will eine reduzierte Anzahl von Sponsortagen und weiter privat Rallye fahren.

Autoren: Michael Schmidt, Tobias Grüner
Luzy | 10.11.2009, 17:11 Uhr

Auto Motor und Sport, ihr nervt echt voll. Es liegt nicht am Geld das Kimi noch nicht unterschrieben hat, sondern an der Situation zwichen McLaren und Mercedes. Aber es ist ja leichter immer den Kimi schlecht zureden und ihn Geldgeilheit zu unterstellen. Kimi ist der der am Bodenständigsten gebliebene Fahrer überhaupt.

Hier die Aussage von Kimi's Manager:

Räikkönen's manager David Robertson told the truth when he told IS Urheilu last Sunday in Abu Dhabi about his protegé's situation:
- Even though they are claiming in the papers that the biggest problem in the negotiations has to do with Kimi's demands for salary, it isn't true, Robertson said.

The biggest problem is that there's a huge lack of trust between Mercedes and McLaren that will also affect on the drivers' situation.

hansolo123 | 08.11.2009, 15:40 Uhr

da muss ich zustimmen. kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass kimi pausiert oder aufhört. genauso wenig kann ich mir vorstellen, dass ein team wie mclaren sich aus knauserigkeit einen kimi räikkönen durch die lappen gehen lässt. 5mio euro sind zwar viel geld, gemessen an f1 maßstäben aber ein schnäppchen, wenn man dafür einen weltmeister und mehrfachen gp sieger bekommt. ich habe nur angst, dass sein manager es verbockt (die beiden scheinen sich nicht wirklich zu besprechen).

MaLu | 08.11.2009, 14:19 Uhr

Und ihr glaubt auch alle was Auto Motor und Sport schreibt, selber Schuld. Wer Kimi's Abu Dhabi Rückblick gelesen hat, der liest raus das schon längst alles klar ist. McLaren hat sich nur einen bestimmten Zeitpunkt der Bekanntgabe gesetzt, deshalb wurde noch nichts bekanntgegeben.

tell | 06.11.2009, 20:13 Uhr

die 2 mio braucht er bei mc-laren deswegen weil er dort jeden tag zum friseur gehen muss. immer wenn fahrer von einem x-beliebigen team zu mclaren kamen, so sahen sie aus wie bundeswehr-rekruten. auch wenn sie schon 2facher weltmeister waren. ... das verlangt nach 2 mio schmerzensgeld

Sportfahrer666 | 06.11.2009, 17:51 Uhr

Das sehe ich ganz genau so! Was geht denn ein zukünftiger Arbeitgeber eine Abfindung an? Sämtliche Manager erhalten in verschiedenen Unternehmen Abfindungen und bekommen in ihrem neuen Job auch ein entsprechendes Gehalt, ohne Anrechnung der vertraglich zugesicherten Zahlung. Eine gewisse Gier kann ich Kimi aber dennoch nicht abstreiten, denn wer wirklich mit Herzblut diesen Sport betreibt, der kann auch auf 2 Mio.$ p.a. verzichten. Er nagt ja nicht am Hungertuch und sollte wissen, dass die kommende Saison finanziell besonders kritisch von einigen Herstellern beobachtet wird. Außerdem erhält er wohl noch genügend Werbegelder, sodass ein gesichertes Einkommen von 15 Mio.$ p.a. ausreichen sollte, zumal Niki Lauda einen Jenson Button auf 6Miio. € schätzt!

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