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Kimi Räikkönen: Mehr Geld für ein Jahr Pause

GP Abu Dhabi 2009

Kimi Räikkönen pokert weiter mit McLaren-Mercedes um sein Gehalt für die kommende Saison. Sein Management fordert zusätzlich zu Ferrari-Abfindung die normale Gage. Außerdem will Kimi die gleichen Freiheiten, die in seinem Ferrari-Vertrag standen.

Kimi Räikkönen verhandelt nur noch mit McLaren-Mercedes um ein Cockpit für die nächste Saison. Er weiß, dass allein sein Ex-Team 2010 Ferrari ärgern kann. Doch zum Nulltarif ist der Finne nicht zu haben.

Abfindung plus volle Gage

Das Management des "Icemans" versucht den  Gesprächspartnern klar zu machen, dass die Ferrari-Abfindung ein Extra ist, und dass deshalb die volle Gage bezahlt werden muss. Räikkönen bekommt von den Italienern 10 Millionen Dollar, wenn er 2010 bei einem anderen Team fährt und 17 Millionen, wenn er ein Jahr aussetzt oder aufhört.

McLaren lässt sich bislang auf das Argument des Räikkönen-Clans nicht ein. Woking ist maximal zu einer Zuzahlung von fünf Millionen Dollar bereit. Die Verhandlungen kamen zuletzt ins Stocken. Sollte man sich am Ende nicht einigen können, will Räikkönen nach eigener Aussage lieber aus der Formel 1 aussteigen und Rallye fahren.

Heidfeld als Plan B

Bei den Silberpfeilen ist als Plan B weiter Nick Heidfeld im Gespräch. Allerdings muss sich McLaren langsam beeilen. Nach dem Rückzug von Toyota ist es wahrscheinlich, dass Sauber den freien Platz bald zugeteilt bekommt. Der Deutsche soll dann so schnell wie möglich zu einer Vertragsverlängerung überredet werden.

Doch um dem Ferrari-Dreamteam aus Fernando Alonso und Felipe Massa etwas entgegenzusetzen, wäre Räikkönen fahrerisch sicher die erste Wahl. Der Finne ist jedoch mit seiner störrischen Art bei seiner ersten Anstellung öfter bei Ron Dennis angeeckt. Nun fordert der Ausnahmepilot für seinen zweiten Vertrag die gleichen Freiheiten, die ihm Ferrari drei Jahre lang einräumte. Soll heißen: Kimi will eine reduzierte Anzahl von Sponsortagen und weiter privat Rallye fahren.

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Autoren: Michael Schmidt, Tobias Grüner

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