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Kimi Räikkönen pragmatisch

"Wir waren einfach nicht schnell genug"

Kimi Räikkönen - Formel 1 - GP Bahrain - 20. April 2013 Foto: xpb 93 Bilder

Klartext ist seine Stärke. Deshalb macht Kimi Räikkönen auch keinen Hehl daraus, dass Lotus im Qualifying einfach zu langsam war. Im vergangen Jahr fuhr der Finne von Platz elf auf zwei. Dieses Mal geht er vom achten Rang ins Rennen.

20.04.2013 Bianca Leppert

"Wir waren nicht schnell genug", so lautet die einfache Erklärung von Kimi Räikkönen auf die Frage, warum er nicht um die Pole-Position kämpfen konnte. Typisch für den Iceman. Er ist kein Mann der großen Worte. Die braucht es in diesem Fall aber auch gar nicht. "Es war das Maximum", sagt der Finne. "Wir brauchen mehr Grip. Uns fehlt im Vergleich zu den Top-Teams noch Abtrieb. Es scheint einfach einer der Orte zu sein, wo wir nicht den Speed haben." Verwunderlich war allerdings, dass es in den Freien Trainings noch hoffnungsvoll aussah. Räikkönen beendete die Generalprobe zum Qualifying als Vierter. Und auch in Q2 lag er auf dem vierten Rang. In Q3 konnte er sich aber nicht steigern, sondern war zwei Zehntel langsamer.

Aufholjagd im vergangenen Jahr

Für Räikkönen war die Wüste im vergangenen Jahr ein gutes Pflaster – auch wenn das Qualifying ähnlich frustrierend verlief. Von Platz elf katapultierte er sich auf den zweiten Rang nach vorne. "Jedes Rennen ist anders. Was letztes Jahr passiert ist, hilft uns dieses Jahr nicht", gibt das Pokerface trocken zu Protokoll. "Wir hatten gestern einen guten Longrun, hoffentlich hilft uns das morgen."

Lotus zählt zu den heißen Kandidaten, die ein Zweistopp-Rennen absolvieren könnten. "Zwei Stopps sind möglich, aber wenn es schneller ist, könnten wir auch drei oder viel Mal stoppen. Es kann sich auch im Rennen mit dem Verkehr ändern", meint Kimi. "Ich hoffe, wir können unsere Reifen in besserem Zustand halten als die anderen."

Grosjean mit Reifenproblemen

Teamkollege Romain Grosjean, der auf Platz elf die freie Reifenwahl hat, sagte: "Das Auto läuft mit den harten Reifen sehr gut. Mit den Medium-Reifen war ich auf einer Runde langsamer. " Seiner Meinung nach, waren im vergangenen Jahr vor allem die Hinterreifen das Problem. In diesem Jahr sind es sowohl die Vorder- als auch die Hinterreifen.

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