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Kimi Räikkönen: Rallye-Ausflug im Formel 1-Auto

Formel 1-Test, Jerez, 8.2.2012, Kimi Räikkönen, Lotus Renault GP

Kimi Räikkönen hat am zweiten Testtag von Jerez Bekanntschaft mit dem Kiesbett gemacht. Bis auf den kleinen Ausrutscher verlief die Vorbereitung auf das große Comeback aber positiv. Kimi fühlt sich wohl.

Da war er wieder der alte Kimi. Nach seinen ersten zwei Testtagen im neuen Lotus gab der Rückkehrer gewohnt redselig Auskunft über seine Gemütslage. Die Kondition nach 117 Runden am Dienstag? "Kein Problem." Und wie hat er sich an das Auto und die vielen Knöpfe gewöhnt? "Alles okay." Sonst noch Fragen? Danke!

Räikkönen mit Drifteinlage

Ein bisschen was musste der Champion von 2007 dann aber doch genauer erläutern. Zum Beispiel die Sache mit dem Abflug in den Morgenstunden, als das schwarz-goldene Auto plötzlich wie bei einer Schotterrallye durchs Kiesbett driftete: "Ich habe mich vor Kurve sechs etwas verbremst und bin zu weit rausgekommen", so die einfache Erklärung.

Nach dem Fauxpas stand der Lotus zwei Stunden an der Box. Eine Reparatur war notwendig. "Als ich aus dem Kiesbett zurück auf die Strecke wollte, bin ich über die Kerbs. Leider war die Kante der Randsteine dort ziemlich hoch. Da habe ich die Vorderseite des Unterbodens beschädigt. Da hat uns etwas Zeit gekostet", so Räikkönen.

Kimi sammelt Kilometer

Mit vielen Longruns kam er am Nachmittag dann aber doch noch auf die stattliche Zahl von 117 Runden. "Das war das Wichtigste, dass ich viele Kilometer gesammelt habe." Auch über die neuen Pirellis konnte der Finne viel lernen. "Das Auto fühlt sich gut an, solange die Reifen Grip bieten. Der Abbau der Reifen unter den kalten Bedingungen war bei manchen Mischungen besser als bei anderen. Manche funktionieren bei bestimmten Temperaturen nicht so gut."

Viel wärmer als in Jerez wird es wohl auch in Barcelona nicht. In Australien und Malaysia sollte es dann deutlich heißer werden. Probleme mit der Vorbereitung auf seine ersten Comeback-Rennen erwartet Räikkönen aber nicht. "Ich wüsste nicht warum", nuschelte der Finne kopfschüttelnd. Wie gesagt: Da war er wieder, der alte Kimi.

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