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Kimi Räikkönen ratlos

"Auto fühlt sich ständig anders an"

Kimi Räikkönen - GP Kanada 2014 Foto: xpb 93 Bilder

Kimi Räikkönen konnte in Kanada mit Glück noch einen WM-Punkt mitnehmen. Nach dem Rennen zeigte sich der Finne noch sprachloser als sonst. Er hat keine Erklärung dafür, warum seinem Auto zwischenzeitlich immer wieder die Pace fehlt.

10.06.2014 Tobias Grüner

So hat sich Kimi Räikkönen den Start in seine zweite Ferrari-Karriere sicher nicht vorgestellt. Nach 7 Rennen liegt der Iceman mit 18 Punkten abgeschlagen in der WM-Wertung auf Rang 12. Teamkollege Fernando Alonso konnte bereits 51 Zähler mehr sammeln und machte auch in Montreal den deutlich stärkeren Eindruck. Bei Kimi läuft dagegen weiter nichts zusammen.

"Ich hatte Bremsprobleme zu Beginn. Das Auto war schwierig zu fahren. Dann habe ich mich gedreht. Ein WM-Punkt ist sicher nicht das, was wir erreichen wollen. Ein enttäuschendes Rennen", fasste der Finne sein Montreal-Rennen zusammen. Ohne den Massa/Perez-Crash in der letzten Runde wäre er ganz leer ausgegangen.

Räikkönen ärgert sich über Taktik und Gegner

In Kanada ging für Räikkönen einfach nichts zusammen. Einen Grund für die schlechte Platzierung sah der Weltmeister von 2007 in der Strategie. "Ich habe viel im Verkehr gesteckt. Immer wenn ich aus den Boxen kam, lag ich direkt hinter anderen Autos. Das war natürlich nicht so gut."

Kimi ärgerte sich auch über den Zweikampf mit Daniil Kvyat. Den Toro Rosso hatte er eigentlich in der Zielschikane überholt. "Doch dann ist er einfach geradeaus gefahren. Das war offenbar in Ordnung", wunderte sich Kimi. "Dann musste ich noch einmal gegen ihn kämpfen."

Ferrari nicht konstant schnell

Größer als der Ärger über seine Gegner oder die Taktik war aber der Frust über seinen Dienstwagen. "Das Auto fühlte sich im Rennen ganz unterschiedlich an. In einer Runde ist es schwierig zu fahren, ein paar Runden später dann – aus welchen Gründen auch immer – funktioniert es besser. Zu einem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, die Reifen brechen ein und eine Runde danach war es plötzlich wieder okay."

"Es ist schwer nachzuvollziehen, was da los ist. Leider kenne ich den Grund nicht und kann es nicht erklären. Am Ende war die Pace ganz okay. Das müssen wir uns jetzt mal genauer ansehen. Wir müssen sicherstellen, dass es das ganze Rennen über funktioniert. Ich bin sicher, dass Potenzial im Auto und dem Paket steckt."
 
Irgendwann muss die Pechsträhne von Räikkönen ein Ende haben. Schon in Österreich will der Ferrari-Pilot wieder angreifen. "Wir wussten vor dem Rennen, dass diese Strecke wegen des Layouts schwierig für uns sein wird. Ich hoffe, dass die nächsten Strecken dem Auto wieder besser passen."

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