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Kimi Räikkönen sauer auf Lotus

Gehalt immer noch nicht ganz bezahlt

Kimi Räikkönen Lotus 2013 Foto: Lotus 93 Bilder

Kimi Räikkönen stellte sich nach dem Freien Training in Spa endlich der Presse. Am Tag vorher hatte er krankgefeiert. Wie der Iceman nun zugab, war er wohl doch nicht so krank. Und immer noch wartet Kimi auf einen Teil seines Gehalts. Das könnte auch Auswirkungen auf seine Zukunft haben.

23.08.2013 Tobias Grüner

Kimi Räikkönen war am Freitag (23.8.2013) in Spa ein gefragter Mann. Die Sommerpause war gefüllt mit Wechselspekulationen. Kimi zu Red Bull? Kimi zu Ferrari? Oder bleibt Kimi doch bei Lotus? Der Iceman ließ sich von den bohrenden Fragen der Journalisten nicht aus der Ruhe bringen. "Die Situation ist die gleiche, wie vor vier Wochen. Es gibt jetzt nur mehr Gerüchte. Mehr Teams sind im Gespräch", erklärte der Finne genervt.

Red Bull meldet sich nicht bei Kimi

Anfang der Woche hatte sein Management immerhin erklärt, dass die Gespräche mit Red Bull beendet seien. Warum weiß, Kimi allerdings auch nicht genau. "Wir haben keine Antwort von Red Bull bekommen. Warum? Da muss man sie fragen. Wir haben seit längerem nichts von ihnen gehört. Das ist sicher keine ideale Situation", zuckte der Lotus-Pilot mit den Schultern. Offenbar hat das Weltmeister-Team den Finnen nicht wirklich um Kimi als neuen Vettel-Teamkollegen bemüht.
 
Zuletzt hieß der Favorit in der Gerüchteküche Ferrari. Doch Kimi äußerte sich wie erwartet nicht zum Stand der Verhandlungen. "Darüber habe ich nichts zu sagen, bis nichts zu 100 Prozent klar ist. Einen Tag wird gesagt, ich gehe zu McLaren, dann Ferrari und dann bleibe ich doch bei Lotus. Ich habe noch keinen Vertrag. Davor sage ich nichts."
 
Dass Fernando Alonso zuletzt seinen aktuellen Teamkollegen Felipe Massa gelobt hat, interessiert Räikkönen nicht. Der Spanier hatte gesagt, dass Räikkönen 2008 im Duell mit Massa nicht so gut ausgesehen hatte. "Mal war er schneller mal ich", konterte Kimi. "Ich habe nichts gegen ihn oder jemanden anderes. Jeder hat das Recht auf eine freie Meinungsäußerung."

Erst Gehalt, dann Verhandlungen

Als dritte Option steht auch noch ein Verbleib bei Lotus im Raum. Allerdings scheint die Stimmung im Team aktuell nicht besonders gut zu sein. Kimis Gehalt wurde offenbar immer noch nicht komplett bezahlt. "Mit Sicherheit nicht, so wie es sollte", grummelte der Champion von 2007. "Hoffentlich werden diese Dinge jetzt schnell geklärt. Vorher macht es gar keinen Sinn, über eine gemeinsame Zukunft zu sprechen."
 
Offenbar gibt es eine Meinungsverschiedenheit darüber, wann das Team die Punkteprämien an den Iceman zahlen muss – während oder nach der Saison. Das gestörte Verhältnis zu seinem Arbeitgeber könnte auch ein Grund für das Fernbleiben am Tag zuvor gewesen sein. Lotus hatte offiziell erklärt, dass der prominente Pilot krank gewesen sein. Das wollte Räikkönen aber nicht bestätigen. "Es gibt immer einen Grund, warum Dinge passieren. Aber darauf muss ich ja nicht weiter eingehen", wich der 33-Jährige den Fragen nach seiner Krankheit aus.

Räikkönen von "Bullshit" genervt

Räikkönen gab wenig überraschend zu, dass ihn die bohrenden Fragen der Journalisten zu seiner Zukunft nicht besonders viel Spaß machen. Allerdings habe er sich mittlerweile daran gewöhnt: "Das ist jedes Jahr die gleiche Geschichte. Je länger die Saison dauert, desto mehr Gerüchte gibt es. Bis irgendwann alle Plätze voll sind."

"Die Situation ist nicht ideal. Bis ich nicht sagen kann, wo ich fahre, werdet Ihr die gleichen Fragen stellen und ich werde die gleichen Antworten geben. Da drehen wir uns im Kreis. Das ist Bullshit im Quadrat, mit all den verschiedenen Optionen und den Fragen nach dem 'Was-wäre-wenn'. Es gibt doch sicher viel interessantere Geschichten in der Formel 1 über die man berichten kann."
 
Wie Kimi zugab sei es auch eine Möglichkeit, dass er keinen Vertrag in der Formel 1 für 2014 unterschreiben könnte. Darüber mache er sich aber momentan keine Gedanken. Im Hinterkopf hat er aber immer noch den Rallye-Sport. "Natürlich will ich irgendwann wieder mehr Rallye fahren. Ich bin ein großer Fan des Sports. Wenn ich keinen Vertrag bekomme, werde ich sicher an einigen Veranstaltungen teilnehmen."

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