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Kimi Räikkönen unverletzt

Silverstone-Crash endet glimpflich

Kimi Räikkönen - GP England 2014 Foto: xpb 75 Bilder

Kimi Räikkönen hat den heftigen Crash in der Startrunde von Silverstone unverletzt überstanden. Die Highspeed-Kollision zuerst mit der Bande dann mit dem Williams von Felipe Massa endete "nur" mit einer Knöchelprellung.

06.07.2014 Tobias Grüner

Der Grand Prix von England 2014 begann mit einem Knalleffekt. Eingangs der Wellington-Gerade kam Kimi Räikkönen neben die Strecke. Beim Versuch ohne Zeitverlust auf die Bahn zurückzukehren brach der Ferrari aus und krachte rechts in die Bande. Das Auto wurde zurück in den Verkehr geschleudert. Felipe Massa konnte nicht mehr ausweichen und erwischte den trudelnden Ferrari volle Breitseite.

Einschlag mit 47 G

Räikkönen blieb mit seinem völlig zerstörten F14T neben der Strecke liegen. Nur langsam konnte er aus seinem Cockpit aussteigen. Leicht humpelnd verließ der Routinier die Unfallstelle. Laut Information von Ferrari galt die erste Sorge Kimis seinem Crashgegner: "Ist Felipe okay?", hatte Räikkönen seine Ingenieure gefragt. Massa blieb ohne einen Kratzer.

Für Kimi ging es anschließend ins Medical Center. Bei Highspeed-Unfällen ist der Medizin-Check obligatorisch. Die Ferrari-Aufzeichnungen hatten eine Verzögerung von 47G beim Einschlag registriert. Nach der Untersuchung konnte Ferrari Entwarnung geben. Zwar klagte der Patient über Schmerzen im rechten Knöchel. Das Röntgenbild zeigte aber keinen Bruch, "nur" eine starke Prellung.

Vor die Presse trat der Bruchpilot nicht mehr. Ferrari veröffentlichte stattdessen ein Statement. Darin schildert Räikkönen den Unfall wie folgt: "Leider war mein Rennen heute schon nach einer Runde beendet. Ich bin zunächst gut weggekommen, konnte Boden gutmachen und um Platz 11 kämpfen. In Kurve 5 bin ich etwas weit rausgekommen. Beim Zurückfahren muss ich wohl einen Randstein getroffen haben. Ich habe die Kontrolle verloren und bin in der Leitplanke gelandet."

Der Weltmeister von 2007 hatte sich viel vorgenommen: "Es ist wirklich schade. Gestern hatte ich das Gefühl, dass ich mich auf der Strecke verbessert habe. Ich war fest entschlossen, ein paar Punkte nach Hause zu bringen. Ich bin sehr enttäuscht darüber, wie das heute gelaufen ist. Aber nun ist der Unfall für mich abgeschlossen und ich konzentriere mich nur noch auf das nächste Rennen in Deutschland."

Räikkönen fit für Hockenheim

Für die Testfahrten in Silverstone am Dienstag und Mittwoch (8./9.7.2014) soll Räikkönen geschont werden. Weil Fernando Alonso für Simulator-Fahrten eingeteilt ist, wird Pedro de la Rosa den ersten Tag fahren. Wer am zweiten Tag im Ferrari sitzt, steht noch nicht fest. "Wir wollen 100 Prozent sicher sein, dass er fit ist", so Teamchef Marco Mattiacci. Aussichtsreichster Ersatzkandidat ist Marussia-Pilot Jules Bianchi.

Für das nächste Rennen in Hockenheim soll Räikkönen aber sicher wieder einsatzfähig sein. Von Teamkollege Fernando Alonso gab es aufmunternde Worte: "Ich habe gehört, dass er soweit okay ist. Er muss jetzt mal eine Nacht drüber schlafen und dann sehen, wie groß die Schmerzen morgen noch sind." Laut Alonso haben die Autos an der Abflufgstelle rund 230 km/h drauf.

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