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Kimi Räikkönen zum ersten F1-Test

"Auto ist ein Schritt nach vorne"

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1 - Test - Jerez - 7. Februar 2013 Foto: SB-Medien 40 Bilder

Kimi Räikkönen gab sich nach seinem ersten Testauftritt in Jerez gewohnt wortkarg. Obwohl er nur 40 Runden abspulen konnte, sprach er von einem normalen Tag. Seiner Meinung nach ist das Auto schneller ist als sein Vorgänger.

07.02.2013 Tobias Grüner

Für Kimi Räikkönen begann das neue Jahr ähnlich wie das alte. Schon vor zwölf Monaten verlor der Finne viel Zeit in der Garage, weil ihm die Lenkung nicht passte. Dieses Mal war es der Sitz, der dem Iceman nicht behagte. "Wir mussten in der Früh noch an der Position arbeiten. Man stellt das zwar in der Fabrik schon ein, aber an der Rennstrecke ist es dann immer etwas anders. Jetzt passt es einigermaßen. Für morgen ist es okay", grummelte der Finne gewohnt emotionslos.

Kupplung bremst Räikkönen aus

Als er sich am Nachmittag endlich wohl in seinem neuen Dienstwagen fühlte, spielte die Technik plötzlich nicht mehr mit. Um 15.30 Uhr verließ der Finne zum letzten Mal seine Box, kam dabei aber nur 20 Meter weit. Die Kupplung wollte nicht mehr richtig beißen, was zum vorzeitigen Feierabend führte. Zuvor hatte der Weltmeister von 2007 40 Runden abgespult. Dabei war er allerdings oft nur mit Halbgas unterwegs. Lotus testete verschiedene Auspuff-Varianten und sammelte Aerodynamik-Daten.

"Es war ein normaler erster Tag. Wir hätten natürlich gerne ein paar mehr Runden gefahren", so das knappe Fazit des Piloten. Die Balance passte auch noch nicht ganz. Allerdings sei das noch kein großes Problem. Außerdem habe man ja nur harte Reifen verwendet. Und Jerez sei auch nicht der beste Gradmesser.

Gute Vorzeichen für die Saison

Nur eins wusste Kimi jetzt schon sicher: "Das Auto ist besser als im letzten Jahr. Wie gut? Das werden wir erst noch sehen. Das Gefühl im Cockpit ist auf jeden Fall gut." Ein konkretes Ziel wollte er noch nicht formulieren. "Wir wollen uns steigern, aber das will wohl jeder hier in der Formel 1. Selbst wenn Du Weltmeister wirst, gibt es immer Dinge, die Du verbessern willst."

Im Vorjahr kam Kimi noch aus einer Rallye-Pause. Die Vorzeichen für die zweite Saison sollten also eigentlich besser sein. Zu viel erwartet sich der WM-Dritte des Vorjahres aber nicht. "Ich kenne jetzt die Reifen und das Team. Das sollte in der Theorie also alles ein bisschen einfacher sein. Aber es gibt immer so viele Dinge, die schiefgehen können."

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