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Kimi Räikkönen über den GP Monaco

"Ein Fehler und alles ist vorbei"

Kimi Räikkönen - Formel 1 - GP China - 12. April 2013 Foto: xpb 93 Bilder

Monaco ist unerbittlich. Trotzdem ist Kimi Räikkönen froh, das Stadtrennen im Kalender zu haben. Der Finne weiß aber ganz genau, dass das Qualifying entscheidend für die Platzierung im Rennen ist. Die Disziplin, in der Lotus nicht immer glänzte.

22.05.2013 Bianca Leppert

In dieser Saison ging die Pole-Position entweder an Red Bull oder Mercedes. Nur einmal stand Kimi Räikkönen in der ersten Startreihe: Beim Grand Prix von China. Die Paradedisziplin von Lotus ist eher, sich im Rennen nach vorne zu arbeiten. Ob das auch in Monaco gelingen wird, steht in den Sternen. Denn auf dem Stadtkurs ist Überholen fast unmöglich. Und wie sich die Reifen verhalten werden, weiß auch niemand. Ein Nachteil für den Finnen?

"Vielleicht sind wir hier besser, vielleicht schlechter", meint Räikkönen. "Wenn das Qualifying eine Schwäche ist, dann hat das mit dem Speed zu tun. Dafür sind wir im Rennen ein bisschen besser. Wenn wir im Qualifying schneller werden, verbessert das aber auch unser Speed im Rennen. Es ist allerdings nicht so einfach, das Auto schneller zu machen."

Kimi will nah an der Spitze starten

Der Monaco GP Sieger von 2005 sieht die Startaufstellung nicht automatisch als Rennergebnis. "Du hast eine Chance, wenn du nah an der Spitze bist", meint Räikkönen. "Wenn die Reifen abbauen, müssen manche früher rein, andere bleiben länger draußen, es gibt das Safety-Car, Unfälle, oder du bleibst im Verkehr stecken. Das macht alles einen großen Unterschied."

Zwischen den Häuserschluchten zählt das Fahrtalent der Herren hinterm Steuer noch enorm. Denn der Circuit de Monaco verzeiht nichts. Immer wieder taucht deshalb die Frage auf, ob die Strecke noch zeitgemäß für die Formel 1 ist. Räikkönen gehört jedoch zu den Fans des Traditionskurses.

"Monaco gehört zur Geschichte der Formel 1", meint der Iceman. "Wir sehen hier immer wieder interessante Rennen. Es ist schön, dass wir diesen Grand Prix haben. Wenn du allerdings einen Fehler machst, ist die Sitzung gelaufen. Bei anderen Strecken kommst du wieder zurück."

Räikkönen mit mehreren Optionen für 2014

Indes brodelt die Gerüchteküche, wohin es Räikkönen in der nächsten Saison verschlägt. An Lotus ist der 33-Jährige nur noch bis Ende der Saison gebunden. "Es gibt nicht viele Top-Fahrer, die keinen Vertrag für nächstes Jahr haben. Es ist normal, dass es nun Gerüchte gibt", kommentiert Kimi seine Situation. "Ich bin nicht in Eile. Es gibt einige Optionen. Aber im Moment habe ich einen Vertrag. Wenn ich weiß, was passiert, dann sage ich es. Aber das wird sicher nicht beim nächsten oder übernächsten Rennen passieren."

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