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Kimi Räikkönen

Der Iceman mag es lieber heiß

Kimi Räikkönen - Formel 1 - GP Bahrain - 19. April 2012 Foto: xpb 93 Bilder

Kimi Räikkönen fuhr im Training von Bahrain nicht um die Bestzeit, sondern konzentrierte sich auf seine Longruns. Die sahen auf den ersten Blick sehr gut aus. Aber kann Lotus das Tempo halten?

20.04.2012 Bianca Leppert

So leise wie Kimi Räikkönen spricht, so leise war auch seine Vorstellung im zweiten Training in Bahrain. Der Finne beendete das Training unbemerkt auf dem 13. Platz. Doch wer genauer hinschaut, bemerkt die außergewöhnlich guten Longrun-Zeiten. Räikkönen fuhr mit viel Sprit konstant im Bereich zwischen 1.38 und 1.40 Minuten.

Wenig Benzin oder Sieg

Damit stach Räikkönen im Vergleich zur Konkurrenz heraus. Selbst beim Weltmeister-Team Red Bull war man nur im Bereich von 1.40 Minuten unterwegs. Es scheint, als habe Lotus die gleiche Taktik wie in China. Auch dort fiel das Team mit guten Longrun-Zeiten auf. Die Frage lautet wieder, wie viel Sprit sich im Tank des schwarz-goldenen Autos befand. "Entweder sie hatten wenig Benzin an Bord, oder sie gewinnen das Rennen", analysierte Sauber-Teammanager Beat Zehnder.

Auch Räikkönen scheint auf die Verschleierungs-Taktik zu setzen. Nach dem Training nuschelte er in gewohnt nichtssagender Manier: "Es war ein normaler Freitag. Wir haben viele Sachen probiert." Dazu gehörte auch das Technik-Paket, das Lotus schon in China erfolglos testete.

Grosjean wie auch Räikkönen waren mit den neuen Endplatten am Heckflügel unterwegs. Was die restlichen neuen Teile angeht, lautete die Devise: Arbeitssteilung. Einen Teil fuhr Räikkönen spazieren, einen Grosjean. Ob die Neuerungen auch am Samstag am Auto bleiben, will man erst nach der Datenauswertung entscheiden.

Lotus mag heiße Temperaturen

Was die Reifen betrifft, klagten am Freitag alle über den starken Reifenabrieb. Auch hier lässt Räikkönen den lässigen Iceman raushängen und legte sich nicht fest: "Der Reifenabbau wird interessant werden. Als Fahrer kannst du ein paar Sachen machen, es zu reduzieren. Dazu haben wir noch ein paar Möglichkeiten, mit dem Setup zu spielen."

Schon in China hatte sich Räikkönen auf die wärmeren Temperaturen in Bahrain gefreut. Nun bestätigt sich offenbar der Eindruck, dass dem Lotus die Sauna mehr entgegen kommt als kühle Temperaturen. "Wenn es kalt ist, dann brauchen wir länger den Reifen zum Arbeiten zu bringen", sagt Räikkönen. "Wenn es heiß ist, ist der Reifenabbau ein großes Problem. Aber das ist mir lieber, als wenn es kühl ist."

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