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Kimi Räikkönen

"Ein gutes Gefühl mit dem neuen Auto"

Lotus E20 Test Jerez Foto: xpb 20 Bilder

Kimi Räikkönen war ein gefragter Mann nach dem ersten Testtag von Jerez. Der Tagesbeste blickte in eine große Runde von Fragestellern, die wissen wollten, wie er den neuen Lotus E20 einschätzt. Räikkönen traute sich die Aussage zu: "Ich habe ein gutes Gefühl. Und das war nicht immer so in meiner Karriere nach dem ersten Testtag."

07.02.2012 Michael Schmidt

Das sind die Momente, in denen sich Kimi Räikkönen am liebsten verkriechen würde. Es ist der Teil seines Jobs, den er hasst. Wenn er inmitten einer Traube von Journalisten sitzt und Fragen beantworten muss. Es könnte sein, dass der Heimkehrer in diesem Jahr noch öfter im Mittelpunkt des Interesses steht. Kimi Räikkönen hatte ein Comeback nach Maß.

Der Weltmeister von 2007 schloss den ersten Arbeitstag in seinem zweiten Leben als Schnellster ab. "Das P1-Schild am ersten Testtag sagt nicht viel", winkt der Blondschopf müde ab. "Mir wäre lieber, wenn ich P1 am Ende des ersten Rennens lese."

Räikkönen: "Hatte schon schlechtere erste Tage"

Es ist nicht das erste Mal, dass Räikkönen ein neues Rennauto beurteilen muss. Das kennt er seit seiner Debütsaison 2001. Meistens hat ihn sein erstes Gefühl nicht getäuscht. "Ich hatte schon viele schlechtere erste Tage. Mit diesem Auto habe ich ein gutes Gefühl", nuschelte der 32-jährige Finne und kramte sogar ein spärliches Lächeln hervor. Räikkönen legte 75 Runden zurück. Es wären noch mehr gewesen, hätte ihn nicht am Nachmittag ein kleineres Problem mit KERS eine Zeitlang in den Boxen festgehalten.

Mit 1.19,670 Minuten unterbot der Lotus-Pilot die Bestzeit von Rubens Barrichello aus dem Vorjahr um 0.162 Sekunden. Ohne angeblasenen Diffusor. Räikkönen misst dem keine große Bedeutung bei: "Das kann an den neuen Reifen liegen.

Jenson Button nennt noch einen anderen Grund: "Wir vergleichen hier ein Auto in den Anfängen des angeblasenen Diffusors mit den jetzigen Autos. Im Verlauf der letztjährigen Saison haben wir drei Sekunden nur mit dem Anblasen gewonnen. Mit dem Auto von Brasilien wären wir vor einem Jahr in Jerez 1.17er Zeiten gefahren."

Lotus kann Programm durchziehen

Zurück zu Räikkönen und seinem sensationellen Comeback. Der einzige, der damit gelassen umging, war der Fahrer selbst. "Ich bin ohne große Erwartungen in diesen ersten Tag gegangen. Wir haben unser Programm fast durchgezogen und uns nur um uns gekümmert." Mark Webber ließ sich durch Räikkönens Bestzeit nicht schrecken: "Ist heute was besonderes passiert? Warten wir Melbourne ab, und dann sprechen wir uns wieder."

Zufrieden zeigte sich Räikkönen mit den neuen Pirelli-Reifen: "Die Reifen sind ein klarer Fortschritt. Das hat auch mein Gefühl für das Auto beeinflusst." Ansonsten war der erste Arbeitstag für den 18-fachen GP-Sieger business as usual. "Mir kam nichts unbekannt vor. Eigentlich war es wie früher auch. KERS kenne ich schon von Ferrari, und DRS ist ein Knopf mehr auf dem Lenkrad."

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