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Die Bilder vom Räikkönen-Comeback: Erster Formel 1-Test im Renault R30

Kimi Räikkönen Lotus F1 2012 Valencia R30

Update ++ Bilder ++ erste Reaktion ++ Kimi Räikkönen ist wieder da. Der Ex-Weltmeister bereitet sich in einem zwei Jahre alten Formel 1-Renault aufs F1-Comeback vor. Sehr verändert hat sich der Finne nicht.

Rückkehr im Gebrauchtwagen: Kimi Räikkönen saß 813 Tage nach seinem bislang letzten Rennen wieder im Cockpit eines Formel-1-Autos. In einem alten Renault R30 in den schwarz-goldenen Farben seines neuen Lotus-Teams darf der Weltmeister von 2007 zwei Tage auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia seine Eingewöhnungsrunden drehen. Am Montag um 9.00 Uhr war die Formel 1-freie Zeit beendet.

Wiedereinstieg braucht sein Zeit

"Es war schön, wieder im Auto zu sitzen", erklärte der Weltmeister von 2007 anschließend gegenüber Sky Sports News. "Es ist ja schon ein paar Jahre her, dass ich gefahren bin und natürlich dauert es eine Weile, bis man sich daran gewöhnt hat. Aber die wichtigsten Dinge - fahren, bremsen, lenken - das dauert nicht viele Runden. Aber natürlich dauert es seine Zeit, bis man das neue Auto kennt, das Team und die Reifen."

Wegen der reglementierten Testphasen musste Räikkönen im zwei Jahre alten Lotus-Renault fahren. Dem Spaß an der Rückkehr ins Cockpit tat das aber keinen Abbruch. Die Leidenschaft für die Formel 1 habe er nie verloren, hatte der 18-malige Grand-Prix-Gewinner bereits bei seiner Verpflichtung kundgetan.

Räikkönen endgültig zurück in der Formel 1

Nach zwei Jahren Rallye-WM und einem Abstecher in die NASCAR ist der Iceman somit endgültig in die Formel 1 zurück. Jetzt will der Finne die Königsklasse wieder aufmischen. "Wir hatten verschiedene Möglichkeiten für dieses Jahr. Wir haben im vergangenen Jahr ein bisschen NASCAR gemacht und da hatte ich viel Spaß im direkten Duell gegen andere. Da habe ich mich entschieden, wieder Rennen zu fahren. Und wenn man Rennen fahren will, dann ist die Formel 1 der höchste Level und das, wo die meisten hinwollen."

Sebastian Vettel freut sich wie die meisten Kollegen auf Räikkönen. Bei einer Preisverleihung in London hatte der Weltmeister Räikkönen parodiert, was auch diesen begeisterte. "Privat, wenn die Kameras nicht da sind, dann redet er auch", sagte der Red-Bull-Pilot aus Heppenheim auch schon mal über den Schweiger. Unvergessen sind gleichfalls Bilder, die Räikkönen bei einer feucht-fröhlichen Party auf einer Yacht zeigen.

2012 sechs Weltmeister am Start

Doch Räikkönen hat vor allem das Rennfahren im Blut. Zweimal wurde er während seiner Zeit bei McLaren-Mercedes Vizeweltmeister. 2003 hinter Schumacher, zwei Jahre später hinter Alonso. In rund zwei Wochen wird er nun all seine alten und auch neuen Rivalen wiedersehen, wenn in Jerez de la Frontera die offiziellen Testfahrten mit dem neuen Lotus steigen. Mit Räikkönen werden insgesamt sechs Weltmeister antreten, so viele wie nie zuvor.

Doch der Iceman bleibt cool. "Wenn man 2009 mit dem kommenden Jahr vergleicht, wird der größte Unterschied wohl bei den Reifen liegen. Ich glaube nicht, dass es bei den Autos einen großen Unterschied gibt", meinte er. Auf die Frage, wie er selbst sich verändert habe, antworte er in typischer Manier: "Ich weiß nicht - ich war zwei Jahre weg."

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dpa

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