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Kimi Räikkönen: F1-Comeback 2011?

Mit Renault zurück in die Formel1?

Kimi Räikkönen Foto: xpb 30 Bilder

Kommt Kimi Räikkönen nach nur einem Jahr Pause zurück in die Formel 1? Der Finne soll das Team von Renault bereits wegen eines Cockpits für 2011 kontaktiert haben. Dabei hatte zuletzt eigentlich alles auf ein zweites Jahr in der Rallye WM hingedeutet.

14.09.2010 Tobias Grüner

Kimi Räikkönen ist eigentlich glücklich in der Rallye Weltmeisterschaft. Obwohl der Finne mit seinem Citroen WRC in dieser Saison schon des Öfteren auf der falschen Seite des Limits operierte, lautete sein Plan bis zuletzt, auch in der kommenden Saison mit Citroen Erfahrung zu sammeln.

Spa weckt Formel 1-Fieber in Kimi Räikkönen

Doch das Formel 1-Rennen in Spa erinnerte den "Iceman" anscheinend wieder an die alten Erfolge in der Königsklasse. Bei seinen letzten fünf Starts auf der spektakulären Strecke in Belgien räumte Kimi Räikkönen vier Mal die Siegertrophäe ab. Wie aus dem Lager des Finnen zu hören war, weckten die Bilder aus Spa erstmals wieder das Formel 1-Fieber in ihm.

Als Renault nach einigen schwächeren Rennen in Belgien plötzlich wieder auftrumpfte, soll Kimi nicht lange gefackelt haben. Wie das englische Magazin "autosport" berichtet, habe Kimi Räikkönen bereits eine Anfrage an den Rennstall lanciert. Renault-Teamchef Eric Boullier hat den Kontakt mittlerweile bestätigt.

Wer bekommt den Platz neben Kubica?

Das französische Formel 1-Team besitzt eines der wenigen attraktiven freien Cockpits für die kommende Saison. Aktuell hat Vitaly Petrov den Platz neben Robert Kubica inne. Doch der Russe konnte weder in Belgien noch zuletzt in Italien überzeugen. Außerdem soll Petrov weit weniger Sponsorengelder ins Team einbringen, als von Renault erhofft.

Kimi Räikkönen ist allerdings nicht der einzige Pilot, der sich um den zweiten Renault für die kommende Saison bemüht. Adrian Sutil, Heikki Kovalainen und Timo Glock sollen ebenfalls an die Tür von Teamchef Boullier geklopft haben. "Es stimmt, dass wir über den Sommer immer mehr Anfragen bekommen haben, und der Pilot, den Sie angesprochen haben (Räikkönen) ist nun auch auf dem Radar. Er ist auf dem Radar, weil er uns kontaktiert hat", bestätigte der Franzose gegenüber "autosport".

Kimi-Comeback ein Gewinn für die Formel 1

Wie gut die Chancen von Kimi Räikkönen sind, hängt wohl auch von seinen Gehaltswünschen ab. An alte Ferrari-Verdienste wird der Weltmeister von 2007 nicht anknüpfen können. Renault muss unter der neuen Führung finanziell kleinere Brötchen backen. Zuletzt beantragte der Rennstall sogar einen Vorschuss bei Bernie Ecclestone, um - wie es offiziell hieß - eine Finanzierungslücke zu überbrücken.

Auf der anderen Seite hat Kimi Räikkönen in seiner Karriere schon so viel Geld verdient, dass er auf ein üppiges Gehalt verzichten kann. Der Finne betonte zuletzt immer wieder, dass er nur noch Dinge machen wolle, die ihm Spaß machen. Bei Kimi kann also alles passieren. Für die Formel 1-Fans wäre ein Comeback des Icemans in die Formel 1 auf jeden Fall ein Gewinn.

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