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Kimi Räikkönen

"Fehlender Sieg kein Grund zu weinen"

Kimi Räikkönen Formel 1 2012 Foto: xpb 93 Bilder

Kimi Räikkönen hofft in Silverstone endlich den lange ersehnten ersten Saisonsieg für Lotus einzufahren. Wie gut das schwarz-goldene Auto im Regen geht, konnte der Finne aber auch nicht genau sagen.

05.07.2012 Tobias Grüner

Es ist wie verhext für Kimi Räikkönen. Schon oft hatte der Rückkehrer in diesem Jahr die Chance auf den Sieg. Mehr als zwei zweite und ein dritter Platz ist aber nicht herausgesprungen. In Silverstone soll der Knoten endlich platzen. Die Vorzeichen stehen gut: In seinem Weltmeisterjahr 2007 konnte der Lotus in England schon einmal triumphieren.

"Ich mag die Strecke und komme gerne her. Silverstone macht immer viel Spaß", erklärte der Eismann einen Tag vor dem Freien Training. Allerdings wurde der Traditionskurs seit seinem letzten Auftritt 2009 mehrmals umgebaut. "Viel anders ist es ja nicht. Das passt schon", winkt Kimi ab. Auf Simulator-Arbeit zur Vorbereitung hat er wie gewöhnlich verzichtet.

Temperatur ein Problem für Lotus?

Das Silverstone-Wochenende könnte dieses Jahr sowieso im Chaos enden. Für alle drei Tage ist Regen angesagt. "Aber heute war auch Regen angesagt, und nun ist es trocken. Das kann man hier nie so genau wissen", erklärte der Hobby-Meteorologe.

Aber selbst wenn es regnen sollte, ist dem 32-Jährigen nicht bange. "In Malaysia war es auch feucht und da ist unser Auto ganz ordentlich gegangen. Allerdings war es dort auch nass und warm. Hier ist es gewöhnlich nass und kalt. Da müssen wir mal abwarten. Nach dem Training am Freitag sind wir schlauer."

Im Gegensatz zu Valencia bekommt Räikkönen in Silverstone auch den neuen Frontflügel. Zuletzt war nur Teamkollege Romain Grosjean mit dem Update-Teil unterwegs. "Sie hatten nur eins fertig und wir wollten sehen, ob es einen Vorteil bringt. Das ist kein Problem für mich", so Kimi. Andere größere Updates soll es in England nicht geben.

Räikkönen enttäuscht mit Punkteausbeute

Aktuell besitzt Räikkönen 38 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Fernando Alonso. Mit einem Sieg in Silverstone könnte er sich wieder in den Kreis der Titelkandidaten schieben. "Ich schaue immer nur von Rennen zu Rennen. Wenn man mir vor der Saison gesagt hätte, dass ich so viele Punkte habe, hätte ich das wohl angenommen. Jetzt bin ich etwas enttäuscht, weil wir einige Fehler gemacht haben und es mehr hätten sein können." Den fehlenden Sieg nimmt Räikkönen nicht tragisch. "Das ist nicht das Ende der Welt. Ich fange jetzt nicht an zu weinen aber ich bin natürlich auch nicht glücklich."

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