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Kimi Räikkönen

Iceman spielt ganze Erfahrung aus

Ricciardo, Räikkönen & Di Resta - GP Australien 2012 Foto: Wolfgang Wilhelm 93 Bilder

Kimi Räikkönens erstes Wochenende nach dem Comeback war geteilt. Einer Pleite im Training folgte ein starker Auftritt im Rennen. Trotz zwei Jahren Pause zeigte der 32-jährige Finne in den 58 Runden, dass Erfahrung immer noch zählt.

22.03.2012 Michael Schmidt

Der Iceman ist in der Sauna von Sepang angekommen. Im Lotus-Pavillon muss Kimi Räikkönen aber erst einmal Fragen über sein Comeback in Australien beantworten. Der Finne greift sich an die eigene Nase. "Die Fehler im Training gingen auf unsere eigene Kappe. Wir haben uns das Leben im Rennen selbst schwer gemacht."

Der Weltmeister von 2007 startete beim ersten Rennen seiner zweiten Karriere von Platz 18. Und kam auf Rang sieben ins Ziel. Auf dem Weg dorthin zeigte der 32-jährige Finne, was Erfahrung wert ist. Er fuhr in Melbourne seinen 157. Grand Prix, und er machte einige Dinge klüger als seine weniger erfahrene Konkurrenz.

Räikkönen mit Sicherheitsstart

Es begann schon beim Start. "Wer Melbourne kennt, weiß dass es in der ersten Runde immer drunter und drüber geht. Ich habe mich aus allem rausgehalten, bis hin zu dem Punkt, dass ich in der ersten Kurve fast bis zum Stillstand kam, um dem Chaos auszuweichen. Das hat ein paar Plätze gekostet, aber ich bin wenigstens im Rennen geblieben."

Dann schaltete der 18-fache GP-Sieger seinen Turbo ein und fuhr zeitweise fast so schnell wie die Spitze. "Das darf man nicht miteinander vergleichen. Andere Umstände, andere Rundenzeiten. Das gleiche gilt für den Start. Ich bin sehr gut weg gekommen von meiner Position da hinten, aber ich muss mich mit denen vergleichen, die vorne losfahren."

Kimi behält die Ruhe

Im großen Pulk im Mittelfeld lernte Räikkönen ertstmals die Vorzüge des DRS-Knopfes kennen. "Es war ein bisschen einfacher zu überholen. Aber Melbourne ist nicht der ideale Platz für DRS. In Malaysia wird es viel leichter werden." Andererseits konnte sich der Heimkehrer auch ohne große Mühe gegen Angriffe von hinten verteidigen.

"Ich bin nur ein Mal überholt worden. Gleich nach der Safety-Car-Phase wollten meine Reifen nicht sofort auf Temperaturen kommen. Ein Sauber hat mich überholt. Ich ließ ihn ziehen. Es wäre dumm gewesen, mit nicht optimalen Reifen dagegenzuhalten. Wenn ich da auf der letzten Rille bremse, habe ich gleich einen Bremsplatten. Ich wusste, dass unser Auto den Speed hat, um diese Position wieder gutzumachen."

Kleiner Seitenhieb auf Grosjean

Für Malaysia wünscht sich Räikkönen einfach drei Trainingssitzungen, in denen er so viel fahren kann wie möglich. "Unser Auto macht, was wir uns von ihm erwarten, aber uns fehlt noch die Erfahrung damit. Mir fehlten die Runden vor der Qualifikation. Prinzipiell haben wir ein gutes Auto, mit dem man konstant schnell fahren kann. Ich hatte das Gefühl, unser zweiter Reifensatz hätte ewig gehalten."

Das größte Problem könnte Räikkönen von Teamkollege Romain Grosjean drohen. "Ich weiß, dass er schnell ist. Wenn er vor mir steht, steht er eben vor mir." Dann erlaubt sich der Ex-Champion einen kleinen Seitenhieb auf den Teamkollegen: "Am Ende ist wichtig, was im Rennen dabei rauskommt."

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