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Räikkönens Lotus-Test: So liefen die ersten 300 Kilometer

Kimi Räikkönen Lotus F1 2012 Valencia R30

Das erste Fazit von Kimi Räikkönens nach der Rückkehr in den Formel-1-Rennwagen fiel positiv aus. "Ich bin zufrieden. Ich habe meinen Rhythmus schnell wieder gefunden", erklärte der Iceman nach den ersten 300 Kilometern. Wir haben die Bilder und die Reaktionen.

Die Götter meinten es gut mit Kimi Räikkönen. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein feierte der Weltmeister von 2007 am Montag (23.1.) sein Comeback in einem Formel 1-Auto. Dass es sich bei seinem Übungsgerät um einen zwei Jahre alten Renault R30 handelte, trübte die Freude nicht.

"Das war ein guter erster Tag", freute sich Kimi anschließend. "Nach zwei Jahren ohne Fahrpraxis in der Formel 1 und dann noch in einem neuen Team - da muss man sich erst an viele Dinge gewöhnen. Ich bin zufrieden, weil ich relativ schnell meinen Rhythmus wieder gefunden habe. Mit mehr Runden kommt man natürlich immer besser rein, wenn man mehr über das Auto und die Reifen lernt."

Räikkönen hat Vergleich für ersten richtigen Test

Den Regeln entsprechend musste der ehemalige Sauber-, McLaren- und Ferrari-Pilot bei seiner Rückkehr mit Pirelli-Demonstrationsreifen fahren. Die überharten Gummis bieten deutlich weniger Grip als die normalen Rennreifen, halten dafür auch länger. Den ersten Eindruck mit den Rennreifen gibt es erst beim Beginn der offiziellen Testfahrten in Jerez am 7. Februar.

Dann wird Räikkönen auch endlich sein neues Arbeitsgerät kennenlernen. "Das Gute an dem Übungstest ist, dass ich nun etwas habe, mit dem ich das neue Auto vergleichen kann. Ich freue mich schon darauf. Hoffentlich sind wir von Beginn an schnell und es wird eine interessante Saison."

Lotus zufrieden mit Kimi

Auch Lotus-Teamchef Eric Boullier zeigte sich anschließend zufrieden mit seinem Neuzugang: "Das war sehr positiv. Das ganze Team war zufrieden mit dem Feedback von Kimi und Kimi selbst schien auch sehr glücklich am Lenkrad. Er hat schnell das Gefühl für das Auto gefunden und es war gut, wie er eine enge Beziehung mit dem Team findet."

Die Rückkehr von Kimi Räikkönen ins Cockpit ging unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Circuit Ricardo Tormo über die Bühne. Dafür hielt sein Teams die Fans über Twitter auf dem Laufenden. Jeder Schritt des 32-Jährigen wurde dokumentiert.

Räikkönen fährt 300 Kilometer am ersten Tag

Auch die Techniker hatten nach dem Test lobende Worte für das neue Gesicht im Team: "Kimi war direkt auf dem Speed, den wir erwartet hatten", berichtet Chefingenieur Alan Permane. "Er hat rund 300 Kilometer abgespult und drei Sätze Reifen verbraucht. Damit haben wir noch vier Sätze für den zweiten Tag, mit denen wir etwas länger fahren können."

Das Programm des ersten Tages wurde komplett auf die Umstände des Comebacks angepasst: "Wir haben zunächst vor allem daran gearbeitet, ihn an das neue Auto zu gewöhnen, ihm ein Gefühl für die Setup-Änderungen zu geben und ihm dabei zu helfen, die Ingenieure kennenzulernen", so Permane.

"Es ist immer toll, mit einem Fahrer zu arbeiten, der nicht nur schnell ist, sondern auch professionell. Und Kimi hat alle diese Charaktereigenschaften. Sein Feedback ist exzellent, seine Wünsche sind knapp und präzise und auf den Punkt. Wir freuen uns schon auf eine gute Saison mit ihm."

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