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Kimi

Rückkehr auf die Siegerstraße?

Eine finnische Briefmarke erinnert noch an seinen WM-Triumph, doch auf der Rennstrecke ging die Post zuletzt meist ohne Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen ab.

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Foto: Ferrari

In Valencia meldete sich die Formel 1 2008 aus der Sommer... Einmal rund um den Hafen lautete die Devise für die Pilo... ... und das mit Top-Speeds von über 300 km/h. Die spanische Mittelmeerstadt ... ... hatte sich für den Grand Prix von Europa extra herau... Motorsport mit Miami Vice-Feeling. Über die Sommerpause hatten einige Piloten etwas Hüftsp... Für Strand-Entspannung blieb deswegen keine Zeit. Das künftige Red Bull-Duo Webber-Vettel wurde zum besser... Bekanntschaften der etwas anderen Art machte derweil Nico... Timo Glock drehte da bereits die ersten Proberunden auf d... Beim Williams-Team setzte man ökologisch vorbildlich auf... Für solche Kleinigkeiten wie Strecke lernen hatte Lokalm... Die Schönheiten der iberischen Halbinsel versammelten si... "Na... wo steckt der Vettel denn?" Da isser ja! Der Youngster zeigte der etablierten Konkurr... Für seine Bestzeit in Q2 und den ersten Rundenrekod in V... ... erntete der Heppenheimer viel Respekt von der Konkurr... Wächst da vielleicht ein neuer Schumi heran? Andere Piloten kamen dagegen nicht so richtig in Tritt. Weltmeister Räikkönen hatte sich die Streckenführung s... So fuhr Teamkollege Massa auf die Pole-Position, gefolgt ... Am Rennsonntag legten dann die Temperaturen deutlich zu. Als wäre das Temperament der spanischen Fans nicht schon... Noch schnell ein Erinnerungsfoto für die Geschichtsbüch... ... dann konnte das Premieren-Rennen in Valencia endlich ... Beim Einbiegen in die erste Kurve wurde es etwas eng. Etwas ist vielleicht etwas untertrieben. Massa konnte seinen Spitzenplatz verteidigen. Kovalainen setzte sich im Startduell gegen Räikkönen du... Mit viel Geschick verteidigte Vettel seinen Platz gegen T... Unbeobachtet von unseren Kameras crashte Nakajima ins Hec... Da guckten die spanischen Schlachtenbummler dumm aus der ... Vorne setzte sich Massa allmählich von den Verfolgern ab. Auch im Mittelfeld bezogen die Piloten langsam ihre Posit... Bei BMW dominierte Kubica in Valencia das Duell gegen den... Die Hinterbänkler genossen derweil die malerische Strecke. An der Spitze versuchte Hamilton an Massa dranzubleiben. Der fehlerlose Brasilianer bot jedoch keine Angriffsfläche. Sebastian Vettel wurde für seine fehlerlose Leistung am ... Auch Timo Glock schaffte es sicher in die Punkteränge. Mit einer Einstopp-Strategie fuhr der Odenwälder von Ran... Nico Rosberg komplettierte mit Platz acht das deutsche Tr... Im letzten Rennabschnitt sorgte nur Kimi Räikkönen noch... Erst fuhr der Finne seinen Tankwart über den Haufen. Dann verabschiedete sich sein Ferrari-Triebwerk mit beden... So hatte sich Räikkönen das Wochenende sicher nicht vor... Für den Teamkollegen lief es dagegen um so besser. Überlegen rollte der Brasilianer vor WM-Spitzenreiter Ha... BMW-Pilot Kubica sicherte sich den letzten Podiumsplatz. Wasser Für Massa. Dann die Trophäe ... ... und schließlich die verdiente Champagnerdusche. Für Nick Heidfeld auf Rang neun könnte die Zeit bei BMW...

Beim Großen Preis von Belgien am Sonntag (7.9.) hilft dem seit acht Rennen sieglosen Titelverteidiger nur ein Erfolg, um nicht vorzeitig alle WM-Chancen einzubüßen und zum Edelhelfer für Ferrari-Teamkollege Felipe Massa Degradiert zu werden. "Es ist vieles schiefgelaufen. Hoffentlich schlagen wir jetzt zurück", sagte der 28-Jährige. Die Chancen für ein Comeback stehen gut: Auf seiner Paradestrecke in Spa-Francorchamps hat Räikkönen die letzten drei Rennen gewonnen.

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Diskussion um Helferrolle

Lustlos, glücklos, erfolglos - der Champion war zuletzt nur ein Schatten seiner selbst. "Der Iceman schmilzt", kommentierte die italienische Tageszeitung "La Stampa" die jüngsten Darbietungen des Scuderia-Piloten. Vor allem in der Qualifikation bekam der Finne zu oft sein Auto nicht in den Griff und fuhr dann im Rennen seinen Rivalen von Beginn an hinterher. "Er ist ein super talentierter Fahrer, und ich kann einfach nicht glauben, dass es Kimi ist, der da im Moment fährt", urteilte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

Mit 13 Zählern Rückstand auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes ist Räikkönen wie im Vorjahr im Titelrennen in Bedrängnis geraten. Prompt entbrannte die Diskussion um eine Stallorder zugunsten seines Teamkollegen Massa, der vor dem letzten Saisondrittel sieben Punkte vor ihm liegt. "Beide Fahrer wissen, dass Sie dem jeweils anderen in der WM-Schlussphase helfen müssen, wenn es erforderlich ist", betonte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. "Wenn es notwendig ist, wird er mir helfen - ganz sicher. Das ist Teil unseres Jobs", meinte Massa.

Titelverteidigung noch in Reichweite

Noch aber will Räikkönen niemand abschreiben. "Ich traue ihm in Spa alles zu", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, der mit dem Finnen im Silberpfeil dessen ersten beiden Belgien-Erfolge 2004 und 2005 feierte. "Er sind noch sechs Rennen, er hat noch seine Chance", meint auch Hamilton. Der Brite weiß, wozu der Ferrari-Mann fähig ist. Im Vorjahr holte Räikkönen in den letzten beiden Rennen noch 17 Punkte Rückstand auf Hamilton auf und wurde Weltmeister.

Ein ähnliches Husarenstück hat der Champion erneut im Sinn. "In Spa werde ich ins Titelrennen zurückkehren", kündigte er die WM-Wende an. Noch hat Räikkönen die Rückendeckung seines Teams. Ferrari-Chef Luca di Montezemolo trat Gerüchten um einen Rauswurf des Weltmeisters am Saisonende und einem Engagement des bei Renault unzufriedenen Fernando Alonso mit der Ankündigung entgegen, die Fahrerpaarung werde auch 2009 Räikkönen/Massa heißen. Mit seiner Jobgarantie verknüpfte der Fiat-Boss allerdings eine klare Forderung: "Kimi hat 17 Grand-Prix-Siege auf dem Konto und ich hoffe, dass er in Belgien auf die Siegerstraße zurückkehren wird."

Autor: dpa
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