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Kovalainen

Angriff ist eine schlechte Verteidigung

Heikki Kovalainen Foto: McLaren-Mercedes 72 Bilder

Heikki Kovalainen hat nichts mehr zu verlieren. Bei McLaren-Mercedes steht er auf der Abschussliste. Kimi Räikkönen soll ihn ablösen. Kovalainen will mit aggressiven Rennen auf sich aufmerksam machen. Trotzdem geht er leer aus.

05.10.2009

Einen Preis hat sich Heikki Kovalainen verdient. Er bot die einzigen spannenden Szenen im GP Japan. Erst legte er sich mit Adrian Sutil an, dann mit Giancarlo Fisichella. Und ging in beiden Duellen als Sieger hervor. Platz elf war eine schlechte Belohung für ein kämpferisches Rennen.

Ich hatte nichts zu verlieren

Das Pech begann schon im Training. Bei dem Aufprall in der Degner-Kurve ging das Getriebe zu Bruch. Der fällige Wechsel kostete fünf Startplätze. "Ich bin von meinem Startplatz aus voll auf Angriff gefahren. Was sollte ich anderes tun? Ich hatte nichts zu verlieren."
 
Zwölf Runden lang lag Kovalainen auf einem Punkterang. Dann ging Jenson Button an ihm vorbei. In der 13. Runde versuchte Adrian Sutil in der Schikane das gleiche. Das endete in einer Kollision. "Ich habe Adrian genug Platz gelassen. Links von mir war kein Platz mehr. Meine beiden linken Räder waren schon auf dem Randstein. Sutil hat versucht, sich trotzdem bei mir anzulehnen. Das war dumm von ihm, denn er hätte wissen müssen, dass sich dadurch unsere Räder verhaken."

Mit diesem Auto konnte ich nicht schneller fahren
 
Beim zweiten Boxenstopp ging Giancarlo Fisichella an dem Finnen vorbei. Der fädelte sich direkt hinter dem Italiener ein und presste sich mit Feindkontakt noch vor der ersten Kurve durch. "Ich habe den Tempomaten für die Boxengasse eine Spur eher losgelassen und die volle KERS-Ladung benutzt. Giancarlo war fair. Er ließ mir innen genug Raum."
 
Ansonsten gab es für Kovalainen nur Frust. "Mit diesem Auto konnte ich nicht schneller fahren. Ich hatte in den schnellen Kurven einfach keinen Grip. Außerdem fuhr ich meistens im Verkehr. Ich spürte die Turbulenzen von Autos, die zwei Sekunden vor mir fuhren."

Hamilton möchte Kovalainen als Team-Kollegen behalten
 
Nach sechs Zielankünften in Folge gab es für McLarens Nummer zwei diesmal eine Nulldiät. Kovalainen ahnt, dass seine Tage gezählt sind. "Ich weiß, dass ich mich auf dem Markt umsehen muss. Es wäre zu riskant abzuwarten, was bei uns passiert." Lewis Hamilton hätte auch 2010 am liebsten Kovalainen als Teamkollege.
 
An das Räikkönen-Szenario will der Engländer gar nicht denken: "Ich versuche nicht ständig an die Dinge zu denken, die möglich sein könnten. Ich weiß wirklich nicht, wer kommen wird und ich versuche mich auch nicht darauf zu konzentrieren. Ich möchte auch meinen respektvoll gegenüber Heikki sein. Er ist mein Freund. Ich kann nur sagen, dass ich glücklich bin, mit Heikki zusammen zu sein. Wir kommen gut miteinander aus. Er hatte nicht die besten Rennen aber er ist ein guter Rennfahrer."


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