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Kovalainen wehrt sich

"Ich bin schneller geworden"

Heikki Kovalainen Foto: McLaren 60 Bilder

Heikki Kovalainen kämpft um seinen Vertrag bei McLaren-Mercedes. Nachdem McLaren die Option auf ihn nicht eingelöst hat, muss er sich beweisen. Das fällt nicht ganz leicht, wenn im Team immer wieder Fehler auftreten. Kovalainen beharrt: "Ich bin besser geworden."

27.08.2009 Michael Schmidt

Heikki Kovalainen kennt seine Situation. Seit McLaren die Option auf ihn verstreichen ließ, schwebt er im luftleeren Raum. Nico Rosberg steht vor der Tür. Selbst Robert Kubica oder Kimi Räikkönen würden ihm noch vorgezogen, sollten sie zur Wahl stehen.

Doch der Finne will kämpfen. Er hat sich nach der Pleite beim GP Ungarn noch einmal mit den Ingenieuren zum Brainstorming zusammengesetzt. Und er war stundenlang im Simulator. "Um an meinem Fahrstil zu feilen und Setups zu finden, wie ich besser die Hinterreifen schonen kann."

Quali-Speed auf Hamilton-Niveau

Das Problem ist nicht die Qualifikation. "Da war ich spritbereinigt meistens schneller als Lewis", beharrt der Blondschopf und fügt hinzu: "Leider sieht das keiner." Das ist die Krux der Qualifikation, bei der die Top Ten mit Rennsprit fahren. Kaum einer rechnet hinterher nach, wer unter gleichen Bedingungen wo gestanden wäre .

Kovalainens Problem liegt im Rennen. Da geht er oft zu hart mit den Reifen um. Das macht sich bereits nach vier, fünf Runden bei den Rundenzeiten bemerkbar. In Budapest verlor Kovalainen in 20 Runden 20 Sekunden auf Hamilton. In Valencia waren es in 15 Runden 7,5 Sekunden. Eine deutliche Steigerung also. Heute weiß Kovalainen. "Ich war in der Anfangsphase zu konservativ mit den Reifen, hätte sie ruhig härter rannehmen können."

Falsche Reifen im letzten Stint

Im zweiten Teil des Grand Prix musste er sein Rennen auf Teamkapitän Hamilton ausrichten. Wieder einmal. Die optimale Taktik für Hamilton bestimmt, wann sein Stallgefährte zum Boxenstopp kommen darf. Außerdem bremste Kovalainen in der Endphase ein Problem. "Die Jungs haben mir die falschen Reifen mitgegeben. Ich hatte noch einen frischen Satz, bekam aber nur einen gebrauchten. Das macht einen großen Unterschied aus."

Deshalb wäre Kovalainen in der Schlussphase fast noch von Nico Rosberg eingeholt worden. Obwohl Kovalainen von Startplatz zwei im Rennen auf Rang vier zurückfiel, verließ er Valencia halbwegs zufrieden: "Ich habe gezeigt, dass ich mich steigern kann. Ich bin dieses Jahr besser als im letzten."

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