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Robert Kubica sucht starken Teamkollegen

Eine Einladung für Kimi Räikkönen

Robert Kubica Foto: xpb 25 Bilder

Das attraktivste freie Cockpit der Formel 1 bietet aktuell Renault. Nach der Vertragsverlängerung von Robert Kubica bis 2012, steht eine Bestätigung seines Teamkollegen Vitaly Petrov noch aus. Dabei könnte der Russe Konkurrenz von Kimi Räikkönen bekommen.

09.07.2010 Michael Schmidt

Das Gerücht machte schon beim GP Europa in Valencia die Runde. Renault plant für 2011 mit dem Superteam Robert Kubica und Kimi Räikkönen. Und der neue Sponsor Mastercard soll alles finanzieren. Richtig ist: Renault spricht mit Mastercard. Richtig ist auch: Kimi Räikkönen hat noch keine Entscheidung getroffen, was er im nächsten Jahr macht.

Seine finnischen Freunde behaupten, dass er spätestens nach der Finnland-Rallye entscheiden will, wohin die Reise geht. Eine Fortsetzung in der Rallye-WM oder ein Comeback in die Formel 1. Räikkönen würde Renault gut zu Gesicht stehen. Das Team ist auf einem guten Weg zurück an die Spitze der Formel 1. Die Ingenieure haben den R30 kontinuierlich weiterentwickelt.

Robert Kubica kämpft in einem Einmannteam

Zuletzt hatte man den Eindruck, dass Renault Mercedes im Kampf um Platz vier überholt hat. "Und Ferrari ist nicht so wahnsinnig weit weg von uns", freut sich Robert Kubica über den Aufwärtstrend.

Einziger Schönheitsfehler: Renault ist im Moment ein Einmannteam. Vitaly Petrov fährt seinem Teamkollegen meistens um eine Sekunde hinterher. Nur in Shanghai und Istanbul ließ der Russe Formel 1-Qualitäten durchblitzen. "Für Vitaly ist alles neu. Er muss so viel auf einmal lernen: Das Team, das Auto, die Strecken, die englische Sprache", sagen sie zu seiner Entschuldigung bei Renault.

Kritik an Vitaly Petrov

Man hört aber auch andere Stimmen. Petrov würde nicht gerade den größten Arbeitseifer an den Tag legen und sein Englisch sei weiterhin lückenhaft, so dass es immer wieder zu Missverständnissen mit den Ingenieuren käme.

Noch hat Renault nicht den Stab über seinen russischen Fahrer gebrochen. Hätte Petrov nicht so viel Geld in die Ehe mit eingebracht, würde der russische Markt nicht neue Sponsorquellen versprechen, würde das Urteil vermutlich anders aussehen. Doch die Verantwortlichen von Renault wissen auch, dass man zwei Top-Fahrer braucht, wenn man permanent an der Spitze mitfahren will. McLaren macht es vor, wie zwei Spitzenfahrer miteinander harmonieren können.

Robert Kubica: "Kimi wäre Gewinn für das Team"

Auch Robert Kubica hätte nichts gegen ein Teamkollegen, der Räikkönen heißt: "Ich bin bisher mit jedem Teamkollegen ausgekommen. Kimi wäre sicher ein großer Gewinn für das Team. Es hat sich gezeigt, dass man heute zwei schnelle Fahrer braucht, um das Auto weiterzubringen. Wenn ich mal ein Problem im freien Training habe, wüsste ich in diesem Fall, dass ich mich auf die Ergebnisse meines Teamkollegen verlassen kann." Das klingt wie eine Empfehlung an seinen Arbeitsgeber. Und eine Einladung für Kimi Räikkönen.

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