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Kühle Temperaturen in Austin

Entscheidet das Wetter den WM-Titel?

Webber Alonso GP Abu Dhabi 2012 Foto: Pirelli 18 Bilder

Einen Tag vor dem ersten Training zum GP USA wird eine Frage immer wieder gestellt: Welchem Auto passt die neue Strecke von Austin besser: Red Bull oder Ferrari? Mark Webber fürchtet, dass am Ende nicht das Streckenlayout entscheidet, sondern das Wetter. Der Kälteeinbruch in Texas macht dem Australier Sorgen.

15.11.2012 Michael Schmidt

Texas ist gleich Sonnenstaat. Das haben alle gedacht, bevor sie in Austin aufgeschlagen sind. Und alle haben sich getäuscht. Die Sonne zeigt sich nicht immer, und es ist lausig kalt. Am Donnerstag kletterte das Thermometer nicht über die 20°C-Marke. Seit letztem Sonntag ächzt Texas unter einem Kälteeinbruch. In den Nächten sind die Temperaturen einstellig.

Falsche Reifenwahl bei Pirelli?

Pirelli hat für dieses Rennen die beiden härtesten Reifenmischungen mitgebracht: Medium und hart. "Meiner Meinung nach ein Fehler", schimpft Felipe Massa. "Soft und hart wäre besser gewesen. So werden wir wieder ein Einstopprennen haben."

Die Fahrer kennen die neue Strecke nur vom Simulator, vom Fahrrad oder zu Fuß. "Es ist eine Strecke, die alles drin hat", fasst Felipe Massa zusammen. "Eine verrückte erste Kurve, dann ein bisschen Silverstone und Suzuka, gefolgt von Indien und Korea. Zum Abschluss gibt es noch eine superschnelle Kurve mit drei Scheitelpunkten wie in der Türkei."

Niedrige Temperaturen schlecht für Red Bull?

Mark Webber hatte zur Mittagszeit in Austin seinen ersten Streckenrundgang noch vor sich. "Ich bin 60 bis 70 Runden am Simulator gefahren. Aus Erfahrung weiß ich, dass er zu 80 Prozent mit der Wirklichkeit übereinstimmt." Auf der virtuellen Runde gefiel Webber vor allem das Geschlängel. "Am Anfang erinnert es mich an die Becketts-Passage in Silverstone. Sehr schnell, topfeben. Hinten raus wird es eher wie Suzuka. Viele blinde Kurven, die sich zuziehen." Sein Tipp an die Fans: "Das wird der spektakulärste Teil der Strecke."

Mark Webber macht nur das Wetter Sorgen. "Das Streckenlayout sollte okay für unser Auto sein, aber die Temperaturen sind sehr niedrig." Er will nicht aussprechen, was sich daraus ergeben könnte. "Macht eure eigenen Schlussfolgerungen. Aber wenn die schwarzen Dinger nicht auf der Straße haften, ist es egal wie die Kurven aussehen."

Im Rückblick hatte Red Bull bei kühlem Wetter mehr Probleme die Reifen zum Arbeiten zu bringen als Ferrari. Die harten Reifenmischungen werden den Aufwärmprozess noch erschweren. Felipe Massa will daraus aber keinen Vorteil für Ferrari ableiten. "Bei den Temperaturen wird es für alle hart, die Reifen in ihr Arbeitsfenster zu bringen. Der Schlüssel für uns liegt wie immer in der Qualifikation. Da müssen wir uns steigern. Im Rennen sind wir schneller als die McLaren und so gut wie Red Bull."

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