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Kurve acht in Istanbul

Extreme Mutkurve oder maßlos überschätzt?

Lewis Hamilton Foto: dpa 44 Bilder

Wie jedes Jahr in Istanbul sorgt die spektakuläre Kurve acht schon vor dem ersten Training für Gesprächsstoff. Allerdings sind sich die Fahrer bei ihrer Einschätzung nicht einig über den Schwierigkeitsgrad.

04.06.2009 Tobias Grüner

"Kurve acht ist wirklich sehr aufregend", schwärmt Nico Rosberg. Die mit rund 250 km/h genommene Biege erntet von den meisten Fahrern Respekt. "Sie fühlt sich einfach endlos an. Links-links-links-links - mit drei Scheitelpunkten", fügt Sebastian Vettel hinzu. "Letztes Jahr sind wir mit Vollgas durchgefahren. Da war auch noch etwas Luft. Ich denke, dass ich es auch in diesem Jahr ohne zu lupfen schaffe. Aber es wird eine Herausforderung."

Kurve acht überbewertet

"Keine Chance", sagt dagegen McLaren-Pilot Kovalainen. "Die geht auf keinen Fall voll." Der Finne möchte sich den Lobeshymnen für die "kleinen Eau Rouge" nicht ganz anschließen: "Es ist schon aufregend. Aber man muss nicht besonders mutig sein. Ich finde, dass Kurve acht überbewertet wird."

Auch Rosberg hält es nicht für eine Mutkurve: "Es passiert einfach nichts. Höchstens mal ein Dreher. Aber durch die vielen Auslaufzonen sind Unfälle sehr selten." Und wie sieht es mit dem Lupfen aus? "Im letzten Jahr mussten wir leicht den Gasfuß heben. Ich denke, dass es auch in diesem Jahr an der Grenze sein wird."

Belastung für den Nacken

Auch Nick Heidfeld freut sich auf die Herausforderung von Kurve acht. "Ich bin selbst sehr gespannt, ob wir da Vollgas durchfahren können. Ich hoffe, dass uns der neue Unterboden dabei hilft." Auch der BMW-Pilot erzählt, dass die asphaltierten Auslaufzonen etwas den Reiz nehmen.

Ähnlich gespannt ist auch Adrian Sutil: "Es ist eine Super-Kurve. Aber Eau Rouge ist noch besser. Bei uns ging es im Vorjahr voll. Allerdings hatten wir auch viel Luftwiderstand und waren nicht so schnell." Die vielen Bodenwellen machen die Kurven allerdings zu einer Strapaze: "Vor allem im Rennen ist die Belastung groß. Linkskurven sind für den Nacken sowieso schon ungewohnt. Da hängen bei einigen Piloten die Köpfe leicht schräg am Ende des Rennens."

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