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Lauda rechnet mit Crash

"Irgendwann wird es krachen"

Lauda & Zetsche - GP Spanien 2014 Foto: xpb 17 Bilder

Das Mercedes-Duell wird immer schärfer. Nach vier Siegen von Lewis Hamilton steht Nico Rosberg unter Zugzwang. Ein Sieg wäre gut für die Moral. Wenn das Mercedes-Duell in der Intensität weitergeht wie zuletzt, dann ist ein Crash unausweichlich. Das prophezeit auch Niki Lauda

21.05.2014 Michael Schmidt

Niki Lauda hatte es eilig. Der Mercedes-Aufpasser schaute kurz im Fahrerlager vorbei und musste schon wieder weg. "Ich muss zum Gerhard Berger auf sein Schiff", drängelte Lauda. Dort hatte er die Teamchefs Toto Wolff und Paddy Lowe und seine beiden Fahrer Lewis Hamilton und Nico Rosberg zum Abendessen eingeladen.

Ungewöhnlich für Lauda, der normalerweise sein Geld eisern in der eigenen Tasche hält. "Das ist mein Dankeschön für die tolle Leistung des Teams bisher. Mit dieser Dominanz konnte wirklich keiner rechnen." Außerdem versprach Lauda seinen beiden Fahrern: "Ihr dürft weiter volle Pulle gegeneinander fahren."

Lauda gibt Hamilton und Rosberg freie Fahrt

Doch genau diese Dominanz könnte sich für Mercedes eines Tages zum Problem auswachsen. Im Duell Hamilton gegen Rosberg zählt jedes Hundertstel, jeder kleine Setup-Trick, jeder WM-Punkt. Die Erfahrung zeigt, dass eine solche Konstellation eines Tages in einer Kollision enden wird. Weil einfach zu viel auf dem Spiel steht.
Das glaubt auch Lauda: "Irgendwann wird es krachen. Wenn die beiden weiter so ihr eigenes Rennen vor dem Feld fahren, wird die Wahrscheinlichkeit eines Crashs immer größer." Das muss Mercedes aushalten. Alles andere würden ihnen die Fans nicht verzeihen.

Rosberg-Sieg in Monaco möglich

Rosberg steht nach vier Hamilton-Siegen in Folge schon in Monte Carlo unter Zugzwang. "Der Lewis fährt in absoluter Hochform, fast nicht zu schlagen. Aber in Monte Carlo könnte ihn Nico biegen. Weil hier alles möglich ist", glaubt Lauda. Die Folge: Dann bekommt das Selbstvertrauen von Rosberg wieder einen Schub. Und Hamilton wird sich hinterfragen. Weil eine Niederlage auf der Fahrerstrecke von Monaco mehr wehtut als anderswo.

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