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LED-Helm für Singapur

Vettel mit Blinke-Blinke-Helm

Sebastian Vettel Helm Singapur 2012 Foto: Red Bull 18 Bilder

Sebastian Vettel hat sich für das Nachtrennen von Singapur etwas ganz besonderes ausgedacht. 24 LED-Leuchten sorgen auf seinem Helm für ein auffälliges Lichterspiel. Wir haben die Bilder und sagen, welcher technische Aufwand dahintersteckt.

21.09.2012 Tobias Grüner

Sebastian Vettel wird zur Lichtmaschine. Mit den blau-blinkenden LED-Leuchten auf der Oberseite seines Helmes wird der Heppenheimer beim Nachtrennen von Singapur jederzeit gut zu erkennen sein. Nach bunten Bemalungen und Glitzereffekten ist das Blaulicht der nächste Helm-Coup, den sich der Heppenheimer zusammen mit seinem Designer Jens Munser ausgedacht hat.

LED-Helm mit eigener Stromversorgung

Der dritte Mann, der bei der verrückten Idee mitgeholfen hat, ist Helmtechniker Peter Bürger. Zusammen haben die Spezialisten seit mehreren Monaten daran gearbeitet, das Lichterspiel in den Helm einzubauen. Das Problem: In den Helm dürfen keine Löcher gebohrt werden. Außerdem müssen die Lichter irgendwie mit Strom versorgt werden.

Am Ende haben sie es hinbekommen. "Die LEDs sind oben auf den Helm aufgeklebt und über dünne Kabel mit einer kleinen Knopfzelle verbunden", erklärt Bürger. Trotz der Technik ist der Kopfschutz an der Oberseite glatt wie ein Babypopo, so der Arai-Servicemann. Die Batterie wurde übrigens im Nackenschutz HANS untergebracht.

Sternzeichen von Vettels Familie

Die 24 speziellen LEDs geben in verschiedenen Kreisen zu jeweils 8 Lichtern  in unterschiedlichem Takt einen Doppelblitz ab. Dadurch ergibt sich ein wild funkelnder Sternenhimmel, der die verschiedenen Tierkreiszeichen von Sebastian und seiner Familie zeigt.

Der Helm blinkt übrigens nicht durchgehend. Die LEDs sind mit einem Bewegungsmelder verbunden. Das Kirmes-Spektakel beginnt also erst, wenn Vettel im Auto durchgeschüttelt wird oder er den Kopf dreht. Nach 15 Sekunden Ruhe wird es wieder dunkel.

LED-Helm muss getestet werden

Vor dem ersten Einsatz wurde der Helm auf Herz und Nieren getestet. Es musste zum Beispiel auch sichergestellt werden, dass die Kabel keine Probleme mit dem Funk verursachen.

Obwohl im Reglement nichts von Richtlinien zu solchen Showeffekten steht, hat sich Technikmann Bürger kurz vor der Premiere im ersten Training noch schnell das Okay von Rennleiter Charlie Whiting eingeholt. Die FIA hat nichts gegen den Einsatz einzuwenden. Man darf gespannt sein, was die Konkurrenz davon hält, wenn ein blau-blinkender Vettel das erste Mal im Rückspiegel auftaucht.

In unserer Bildergalerie haben wir die Fotos von Vettels Disco-Kopfschutz und von drei weiteren speziellen Singapur-Helmen.

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