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Leser Fragen F1-Experten

Ihre Fragen an Schumi, Sutil & Haug

Michael Schumacher Foto: Mercedes 10 Bilder

Nach dem spannenden Grand Prix von China haben die Leser von auto motor und sport wieder die Chance, den Stars der Formel 1 Fragen zu stellen. Dieses Mal stehen Rekordweltmeister Michael Schumacher, Force India-Pilot Adrian Sutil und Mercedes-Sportchef Norbert Haug zur Verfügung.

14.04.2011

Auch zum Grand Prix von China sind die auto motor und sport-Leser wieder aufgerufen, Fragen an die Formel 1-Stars einzureichen. Mercedes-Sportchef Norbert Haug, Rekordchampion Michael Schumacher und Force India-Pilot Adrian Sutil stellen sich dieses Mal den Fragen der Leser.

Schreiben Sie uns Ihre Vorschläge einfach als Kommentar unter diesen Artikel. Die Redaktion wird dann jeweils die drei interessantesten Fragen weiterreichen. Einsendeschluss ist wie immer Montag (18.4.) nach dem Grand Prix um 20.00 Uhr. Die Antworten bekommen Sie dann am Donnerstag.

Hier können Sie noch einmal die Antworten auf die Leser-Fragen nach dem GP Malaysia nachlesen:

Fragen an Nick Heidfeld (Renault)

Frage von "Gladbacher": Erwarten Sie, dass die anderen Teams den Renault-Auspuff noch in dieser Saison kopieren werden?

Heidfeld: Ich weiß, dass sich alle anderen Teams darüber Gedanken machen. Aber sie werden es sich genau überlegen, ob es sich für sie lohnt, unsere Auspufflösung zu kopieren. Bei uns ist der Auspuff Teil des Fahrzeugkonzepts. Das war von Anfang an so geplant. Für andere wird es schwieriger, das nachträglich in ihren Autos einzubauen.

Frage von "Pedro": Wie würde der Nick Heidfeld von 2011 gegen den Nick Heidfeld aus der ersten Saison 2000 abschneiden?

Heidfeld: Vom Speed her ist kaum ein Unterschied. Du hast Talent, oder du hast es nicht. Mit dem Alter profitierst du von deiner Erfahrung. Wir hatten zum Beispiel in Malaysia am Freitag große Probleme mit den Radträgern. Das hat uns viel Trainingszeit gekostet. Heute bin ich viel besser in der Lage, mit so einer Situation umzugehen. Da musst du einen kühlen Kopf bewahren. Mit meiner Erfahrung weiß ich besser, welchen Weg ich unter Zeitdruck mit dem Setup einschlagen muss und welchen nicht.

Frage von "Elvis": Spielt mit dem Podiumsplatz in Malaysia auch etwas Genugtuung mit? Einige Experten und Teamchefs hatten sie ja schon aufs Abstellgleis geschoben.

Heidfeld: Ob du Dritter oder Vierter wirst ist psychologisch schon ein großer Unterschied. Ein dritter Platz wird einfach besser wahrgenommen. Es mag sein, dass ein bisschen Glück dabei war, weil ein paar andere Fehler gemacht haben, aber ich habe mir dieses Glück auch verdient. Es gab auch schon viele Momente, wo ich Pech hatte. Genugtuung ist da natürlich schon ein bisschen dabei. Aber das darf man nicht an sich heranlassen, wenn man im Cockpit sitzt. Das wäre schlecht für deine Leistung.

Fragen an Ross Brawn (Teamchef Mercedes GP):

Frage von "Mark Kicke": Als Mercedes-Fan liest man täglich neue Begründungen, warum es nicht läuft: Mal funktionieren der Heckflügel und KERS nicht, dann heißt es, der gesamte Heckflügel verursache Turbulenzen, dann, dass der Frontflügel nicht richtig arbeite oder der Reifenverschleiß zu hoch sei. Hand auf's Herz: Ist es wirklich so schlecht um das Gesamtpaket bestellt, oder wo sehen Sie tatsächlich die derzeit größten Schwächen und Stärken des MGP-W02?

Brawn: Der MGP W02 ist grundsätzlich ein gutes Auto, allerdings haben wir noch Probleme mit der Konstanz, sodass wir unser volles Potential noch nicht zeigen konnten. Uns ist vollkommen klar, dass unsere Leistung weit von dem entfernt ist, wo wir sein möchten, und wir arbeiten hart daran, ein konstantes und zuverlässiges Auto zu entwickeln. Wir verbesserten unsere Zuverlässigkeit in Malaysia und KERS funktionierte das gesamte Wochenende gut. Sobald wir unsere Heckflügel-Probleme gelöst haben, können wir in den Top-10 mitfahren, wenngleich nicht an der Spitze des Feldes, wo wir gerne wären.

Frage von "Dreamfly13": Woran liegt es, dass man die Geschwindigkeit die man im Qualifying unter optimal Bedingungen erzielt, nicht im Rennen unterbringen kann?

Brawn: Bevor die Heckflügel-Probleme am Samstag in Sepang einsetzten, hatten wir unter Qualifying-Bedingungen den Speed von Renault und Ferrari. Unser Rennspeed ist nicht so gut, aber wir arbeiten sehr hart daran, den Grund dafür zu verstehen.

Frage von "Sascha Franke": Hat Mercedes GP die Ressourcen und die finanziellen Mittel einen so eklatanten Rückstand, wie man ihn derzeit auf Red Bull hat, noch in dieser Saison aufzuholen? Gibt es für das aktuelle Auto Entwicklungspläne für innovative neue Teile, wie es damals der Doppeldiffusor war und welche in der jetzigen Formel 1 ähnlich revolutionär wären?

Brawn: Unser Team ist extrem gut finanziert und wir haben das Glück, von unseren Partnern sehr gut unterstützt zu werden. Wir alle haben das Ziel, an der Spitze des Feldes zu kämpfen. Wir wollen jetzt die ersten beiden Rennen hinter uns lassen und das Beste aus unserem aktuellen Paket herausholen. Gleichzeitig müssen wir bei unseren Leistungserwartungen im Vergleich zu den Spitzenteams realistisch bleiben. In der Formel 1 gibt es immer Potential für Innovationen und obwohl es in dieser Saison bislang noch keine Entwicklung in der Art des Doppeldiffusors oder des F-Schachts gegeben hat, arbeiten die Teams beständig daran, die Entwicklung ihrer Autos innerhalb der Vorgaben des Reglements voranzutreiben.

Fragen an Nico Rosberg (Mercedes GP):

Frage von "HerrJeh": Herr Rosberg, Sie sind zu MGP gegangen, um Rennen zu gewinnen. Denken Sie nach dem permanent schlechten Abschneiden des Teams daran, zu einem anderen Rennstall zu wechseln?

Rosberg: Permanent? Wir sind gerade bei Rennen Nr.3! Ich fühle mich sehr wohl hier im Mercedes-Team. Der Silberpfeil ist mein Traumauto. Hier sind geniale Leute am Werk, die haben echt etwas drauf. Ross Brawn und Norbert Haug, die wissen wie es geht und haben schon einiges gewonnen in der Formel 1. Das will ich auch.

Frage von "Elvis": Michael Schumacher hat nach dem Qualifying von Malaysia gesagt, dass er zuvor in den Trainingssitzungen schneller war als Sie und er nur wegen dem defekten Heckflügel weiter hinten starten musste. Im Rennen war er ebenfalls schneller. Müssen Sie momentan mehr anstrengen als 2010, um an Schumacher dran zu bleiben?

Rosberg: Ich hatte die gleichen Probleme wie Michael am diesem Wochenende. Aber man muss sich immer anstrengen, seinen Teamkollegen zu schlagen. Erst recht, wenn es der Rekord-Weltmeister ist. 2010 war kein Spaziergang. Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass es 2011 schwer sein wird, Michael zu schlagen. Aber warten wir mal ab. Was das Teamduell angeht, bin ich sehr gespannt und hoffe, dass ich ihn erneut schlagen kann.

Frage von "Pedro": Sie sind in Ihrer sechsten Formel 1-Saison. Welches Ihrer Rennautos hat dabei am meisten Spaß gemacht?

Rosberg: Der letztjährige Mercedes. Weil es mein bislang bestes Auto war und es mir im Team hier auch sehr viel Spaß macht.

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