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Letzte Chance Spielberg

Ferrari und Red Bull machen Attacke

Ferrari & Red Bull - Formel 1 - GP Monaco 2014 Foto: Wolfgang Wilhelm 32 Bilder

Noch fährt Mercedes allein auf weiter Flur. Ferrari und Red Bull wollen das ändern. Die Attacke aus Maranello wird schon beim GP Kanada gezündet. Red Bull ist ein Rennen später dran. Beim Heimspiel in Österreich will Red Bull-Renault ein Auto präsentieren, das Mercedes Angst machen soll.

03.06.2014 Michael Schmidt

Red Bull-Teamchef Christian Horner schwankte nach dem GP Monaco zwischen Hoffnung und Skepsis. "Hier haben wir ganz klar aufgeholt. Der Vorsprung von Mercedes ist auf zwei bis drei Zehntel geschrumpft. Aber wir wissen auch, dass es in Montreal schon wieder ganz anders aussehen kann. Da kommt uns die Strecke nicht so entgegen wie in Monte Carlo."

Horner meint: Es gibt zu viele Geraden in Montreal. Eine Power-Strecke, wie maßgeschneidert für Mercedes. Trotzdem wollen Red Bull und Ferrari die Vormachtstellung der Silberpfeile bald brechen. Spätestens beim GP Österreich am 22. Juni in Spielberg werden die Weichen für den Rest der Saison gestellt.

Ferrari hat Angst vor der eigenen Courage

Ferrari legt vor. Für den GP Kanada ist ein umfangreiches Upgrade geplant. An Auto, Motor und möglicherweise auch dem Kraftstoff. Präsident Luca di Montezemolo war bei einer Pressekonferenz in Barcelona vorgeprescht. "Ich erwarte, dass unser Auto ab Montreal besser wird. Wir planen auf allen Ebenen einen größeren Schritt."

Seitdem versucht Ferrari die Geister, die der Präsident rief, wieder einzufangen. Motto: Nur keine zu großen Erwartungen wecken, für den Fall, dass sie nicht erfüllt werden können. Besonders Fernando Alonso bremst: "Wir bringen jedes Rennen neue Sachen. Mal mehr, mal weniger. Mal funktionieren sie, mal brauchen sie Zeit. Wir müssen einfach kontinuierlich weiterarbeiten."

Red Bull mit B-Version in Österreich

Red Bull und Renault sind da in ihren Ansagen schon klarer. Renault-Einsatzleiter Remi Taffin versprach in Monaco: "Wir sollten in der Lage sein, ab Kanada 100 Prozent des Potenzials aus unserem Motors herausholen zu können." Beim Red Bull-Heimspiel in Spielberg folgt dann noch einer neuer Sprit von Total. Die letzte Kraftstoff-Entwicklung brachte immerhin 12 PS. Außerdem wird Red Bull einen stark modifizierten RB10 an den Start bringen.

Gerüchte sprechen von einer B-Version. Angeblich auch mit einer neuen Nase. Man darf gespannt sein, was Adrian Newey aus seiner Trickkiste packt. Teamberater Helmut Marko kündigt an: "Das Rennen am Red Bull-Ring wird zeigen, wo wir stehen. Danach werden wir Bilanz ziehen." Das hört sich wie eine Drohung an Motorenpartner Renault an. Die GPS-Messungen in den Kurven zeigen, dass beim Auto schon jetzt zumindest Gleichstand mit Mercedes herrscht.

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