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Letzte Cockpits werden vergeben

Gutierrez bei Sauber, Kobayashi zu Caterham?

Esteban Gutierrez - Sauber - Formel 1 - GP USA - 16. November 2013 Foto: xpb

Kurz vor Weihnachten bekommt das Formel 1-Feld ein Gesicht. Noch vor den Feiertagen soll bei Sauber und Caterham alles klar sein. Fehlt nur noch das zweite Cockpit bei Marussia.

20.12.2013 Michael Schmidt

Wir haben lange gewartet mit den Transfers für die kommende Formel 1-Saison. Erst wechselte Daniel Ricciardo von ToroRosso zu Red Bull. Dann Kimi Räikkönen von Lotus zu Ferrari. Und dann passierte bis auf die Bestätigung von Jules Bianchi bei Marussia lange nichts. Erst die Neuverpflichtung Daniil Kvyat bei ToroRosso brach das Eis. Williams gab den Wechsel von Felipe Massa von Maranello nach Grove bekannt und hängt ein zweites Jahr für Valtteri Bottas dran. Force India verkündete zuerst Nico Hülkenberg, dann Sergio Perez. Lotus angelte sich Pastor Maldonado und seine Petro-Dollars aus Venezuela.

Sutil und Gutierrez bei Sauber

Vor einer Woche kam Adrian Sutil bei Sauber unter. Sutil hatte zwar einen Vertrag mit Force India, doch offenbar nur unter der Voraussetzung, dass er mindestens drei Millionen Dollar mitbringt. Das war augenscheinlich nicht der Fall. Noch heute soll der Verbleib von Esteban Gutierrez bei dem Schweizer Rennstall bekanntgegeben werden. Angeblich garantieren der Mexikaner und seine Sponsoren eine Mitgift von 20 Millionen Dollar.

Da würde für Perez bei Force India nicht mehr allzu viel aus Mexiko übrigbleiben. Die Branche schätzt den Beitrag auf fünf bis zehn Millionen. Doch der Mexikaner hat Gerüchten zufolge auch Unterstützung von McLaren. Dazu würde ins Bild passen, dass McLaren alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um den Mexikaner anderweitig unterzubringen.

Hilft Woking Force India?

Wie könnte eine Hilfe aus Woking aussehen? Force India soll dort mit Zahlungen für das Getriebe und die Hydraulik noch im Rückstand sein. Angeblich in Höhe von sieben Millionen. Ein Schuldenerlass wäre ein gewichtiges Argument für Perez. Trotzdem stellt Sportdirektor Otmar Szafnauer klar: "Wir haben Sergio wegen seines Speeds genommen. Er hat sich über die letzten drei Jahre kontinuierlich gesteigert. Mit Hülkenberg und ihm haben wir eine perfekte Mischung."

Kobayashi und Ericsson in der Pole Position

Bei Caterham traf sich in den letzten Wochen das halbe Formel 1-Feld. Natürlich die üblichen Verdächtigen Giedo van der Garde, Charles Pic und Heikki Kovalainen. Aber auch Esteban Gutierrez, Jaime Alguersuari, Paul di Resta, Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson waren da. Die besten Chancen sollen Kobayashi und Ericsson haben. Kobayashi bringt Erfahrung und Geld mit. Als der Japaner vor einem Jahr einen Hilferuf an seine Fans sendete, kamen rund sechs Millionen Dollar zusammen. Das wäre ein willkommenes Eintrittsgeld. GP2-Pilot Marcus Ericsson hat eine schwedische Weltfirma in zweistelliger Größenordnung an der Angel.

Wer fährt für Marussia?

Wenn Caterham seine beiden Kandidaten bestätigt, ist nur noch das zweite Cockpit bei Marussia offen. Um das dürfen sich die Pay Driver van der Garde, Pic und Max Chilton streiten. Von Chilton hört man, dass sein Sponsor AON in Zukunft lieber in Fußball investiert. Doch Chiltons Vater sitzt im Vorstand des Versicherungsriesen. Reicht dessen Einfluss, um die Karriere des Sohnes zu retten?

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