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Letzte Warnung an Manor

Manor muss fahren

GP Malaysia - Manor F1 - Formel 1 - Mittwoch - 25.3.2015 Foto: ams 40 Bilder

In Melbourne kam das wiederbelebte Manor Marussia-Team mit einem blauen Auge davon. Die Autos fuhren keinen Meter. Manor wurde unterstellt, dass man nie die Absicht hatte zu fahren. Die Sportkommissare stellten fest, dass die Schuld nicht beim Team lag. Diesmal aber gibt es kein Pardon.

25.03.2015 Michael Schmidt

Fünf Tage lang standen die beiden Manor Marussia beim GP Australien aufgebockt in der Garage. Die Mechaniker arbeiteten an zwei Autos, die nur einmal fertig wurden. Zur technischen Abnahme. Danach waren wieder nur ihre Torsos in der Garage zu beoabachten. Will Stevens und Roberto Merhi fuhren keinen Meter. Die Sympathie für die Überlebenskünstler schlug um in harsche Kritik.

Manor ohne Sprit und Software

Manor wurde unterstellt, nie mit der Absicht nach Australien gereist zu sein, die beiden Autos auf die Strecke zu bringen. Laut Reglement reicht es zur Teilnahme, wenn die Autos die technische Abnahme passieren. Doch als selbst Bernie Ecclestone aus dem fernen London polterte, dass der Rennstall seine Transportkosten selbst tragen müsse, leiteten die Sportkommissare eine Untersuchung ein.

Der technische Delegierte Jo Bauer wurde gebeten, Rapport zu erstatten. Nach Durchsicht des Berichts sprachen die Sportkommissare Manor von jeglicher Schuld frei. Sie hätten alles getan, um in Melbourne zu fahren. Dokument Nummer 33 bestätigt, dass Manor Artikel 13.2. des Sportgesetzes nicht verletzt hat. Der Rennstall habe genügend Leute und Material nach Melbourne gebracht, habe die Abnahme bestanden und die Autos mechanisch so vorbereitet, dass sie hätten fahren können.

Der Einsatz scheiterte am Ende am fehlenden Benzin und der Software. Beides habe nicht im Einflussbereich von Manor gelegen. Indirekt wird hier der Ball an Motorenpartner Ferrari weitergereicht, der die 2015er Motorkennfelder erst an die 2014er Antriebsquellen anpassen muss. Für den GP Malaysia werden indes keine Ausreden oder Erklärungen geduldet. Die FIA machte Manor klar, dass man beim zweiten Rennen des Jahres beide Autos auf der Strecke sehen will.

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