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Lewis Hamilton

"Auto wurde für Nico und Michael entwickelt"

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Deutschland - 4. Juli 2013 Foto: xpb 92 Bilder

Mercedes ist im Aufwind. Doch Lewis Hamilton fühlt sich immer noch nicht ganz wohl in seinem Dienstwagen. Die Umstellung von McLaren auf Mercedes ist offenbar größer als erwartet. Die guten Ergebnisse trotz der Probleme stimmen den Briten allerdings positiv.

04.07.2013 Tobias Grüner

Zwei Siege aus den letzten drei Rennen. Fünf von acht möglichen Pole Positions dieses Jahr. Im Vergleich zur Vorsaison ist Mercedes ein riesiger Sprung nach vorne gelungen. Sogar Red Bull ist im Visier. Lewis Hamilton wartet allerdings noch auf den ersten Erfolg mit dem neuen Team. Am Nürburgring soll es endlich so weit sein.

Hamilton fühlt sich nicht 100 Prozent wohl

"Ich denke nur an den Sieg", erklärt der ehemalige McLaren-Pilot. Allerdings fühlt sich der Engländer noch nicht heimisch in seinem neuen Dienstwagen. Ich fühle mich noch nicht 100 Prozent wohl. Ich versuche so schnell wie möglich das ganze Potenzial aus dem Auto zu holen. Ich freue mich schon auf die Ergebnisse, wenn es soweit ist."

Was genau das Problem ist, konnte Hamilton gar nicht sagen. "Wenn man ein Formel 1-Auto fährt, muss man sich eins mit dem Auto fühlen, um es so zu bewegen, wie es nicht jeder kann. Bei McLaren bin ich ein Auto über einen langen Zeitraum gefahren. Und es hat sich immer weiterentwickelt. Die Bremsen, der Sitz, die Bedienung - alles wurde immer weiter auf mich abgestimmt. Jetzt sitze ich in einem Auto, das für Nico und Michael entwickelt wurde. Das braucht eine gewisse Zeit, sich darauf einzustellen."

Mercedes bekommt Reifen-Problem in den Griff

Zuletzt lief es aber auch für Hamilton immer besser. Im Qualifying von Silverstone deklassierte er die Konkurrenz. Nur ein geplatzter Pirelli-Gummi verhinderte ein besseres Ergebnis als Rang vier. Wichtig ist für den Silberpfeil-Pilot dabei vor allem, dass man die Probleme mit dem überhöhten Reifenverschleiß in den Griff bekommen hat.

"Es hat eine Weile gebraucht. Wir haben ein paar Sachen ausprobiert, die nicht so gut funktioniert haben. Andere Teile haben besser funktioniert. Ich hoffe, es geht so weiter. Das Silverstone-Update hat uns weitergeholfen. Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg, die Reifen komplett zu verstehen", ist sich der Pilot sicher.

Obwohl Mercedes zuletzt auf Augenhöhe mit Red Bull gefahren ist, will Hamilton noch nicht vom Titel reden. "An die Meisterschaft denke ich momentan noch nicht. Aber glaube daran, dass dieses Team das Potenzial hat, Titel zu gewinnen. Ob es dieses oder nächstes Jahr klappt, werden wir sehen."

Rosberg will Vettel ärgern

Auch Teamkollege Nico Rosberg gab sich trotz des positiven Trends vorsichtig optimistisch. "Ich möchte vor allem Sebastian und Red Bull ein bisschen ärgern. Es ist wichtig, vor ihnen zu landen und mehr Rennen zu gewinnen. Es ist noch zu früh vom Titel zu sprechen. Wir müssen unseren Schwung beibehalten und denken von Rennen zu Rennen."

Spannung gibt es allerdings an der Reifenfront. Rosberg erwartet, dass die Karten mit den neuen Gummis neu gemischt werden. Hamilton sieht vor allem den Ausschluss vom Young Drivers Test als Nachteil. Mercedes darf die neuen Reifen für den Rest der Saison somit erst im Freien Training von Budapest testen.

"Wir müssen so schnell wie möglich auf die neue Situation reagieren und den Nachteil schnell wieder wettzumachen. Sobald wir die neuen Reifen das erste Mal in Ungarn bekommen, müssen wir die Aufholjagd starten. Wir haben sehr gute Leute hier. Deshalb mache ich mir keine großen Sorgen."

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